Katalog

Beethoven in Stalingrad

Beethoven in Stalingrad. Eine Konzertreise
Ein Film von Günter und Claudia Wallbrecht

Tabea Zimmermann, Viola
Lina Liu, Sopran | Almerija Delic, Alt
Sergej Grankwist, Tenor | Michael Kansanzew, Bariton
Chor der Republik Kalmückien
Philharmonischer Chor Wolgograd
Knabenchor Kammerton Wolgograd
Osnabrücker Symphonieorchester
Wolgograder Akademisches Sinfonieorchester
Leitung: Andreas Hotz / Edward Serov

Dreyer Gaido DVD 21083

Im Januar 2013 bricht das Osnabrücker Symphonieorchester zu einer besonderen Reise auf: nach Wolgograd, ehemals Stalingrad - die Stadt, die durch die Ereignisse im Winter 1942/43 zu einem Sinnbild der Kriegsschrecken geworden ist.
70 Jahre nach Ende der Schlacht von Stalingrad wollen russische und deutsche Musiker ein gemeinsames Gedenkkonzert geben. Finden die denkbar unterschiedlichen Gedenkkulturen in einem „Alle Menschen werden Brüder“ zusammen? Sensibel begleiten die Filmemacher Claudia und Günter Wallbrecht die Musiker beider Orchester auf ihrem spannenden Weg der Annäherung.

 
Balthasar_Hens_Piecen_für_Bassklarinette

Balthasar Hens: Piecen für Bassklarinette

Werke von Owen Elton, Eugène Bozza, Keith Ramon Cole, David Bennet,
Werner Heider, Edwin York Bowen

Balthasar Hens, Bassklarinette
Hsiao-Yen Chen, Klavier
Liliencron-Quartet

Katalognummer 21084

Dem dunkel-samtigen Klang der Bassklarinette kann man sich nur schwer entziehen. So muss es auch den Komponisten der hier eingespielten Stücke gegangen sein, denn alle produzierten „außer Gewöhnliches“. Für seine Einspielung hat der Bassklarinettist Balthasar Hens sowohl zeitgenössische Werke als auch solche der Spätromantik und klassischen Moderne in unterschiedlichen Besetzungen ausgewählt.
 
Belkis Königin von Saba

Ottorino Respighi. Belkis, Königin von Saba

Julia Jentsch: Erzählerin
Stella Doufexis, Mezzosopran
Metodi Morartzaliev, Tenor
Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn
 
Stuttgarter Philharmoniker

Gabriel Feltz

Katalognummer: 21079 (DVD) / 21081 (BluRay Disc)

Im Juni 2012 erlebte Ottorino Respighis Ballettmusik „Belkis, Königin von Saba“ in Stuttgart ihre Deutschlandpremiere – knapp 80 Jahre nach der Uraufführung an der Mailänder Scala war dies die zweite Aufführung des Werks überhaupt. Als eines der letzten großen Werke Respighis galt dieses Ballett bereits damals als nur schwer realisierbar. An die 600 Mitwirkende lassen erahnen, warum das Werk über ein halbes Jahrhundert auf eine neuerliche Aufführung warten musste. Die Stuttgarter Philharmoniker verhalfen dem lange verstummten Meisterwerk in konzertanter Aufführung mit der Schauspielerin Julia Jentsch als Erzählerin, der Mezzosopranistin Stella Doufexis und dem Tschechischen Philharmonischen Chor Brünn zu einem triumphalen Comeback. Ein einzigartiger Musikfilm, der den Rahmen herkömmlicher Konzertaufzeichnungen sprengt und die mythische Geschichte der Königin von Saba erzählt. Sie begibt sich auf eine mehrjährige, beschwerliche Reise durch Wüsten und Einöden, um dem Ruf König Salomons zu folgen – ein Märchen aus 1001 Nacht um Schönheit, Macht und Reichtum.

 
Yu Jung Yoon plays Alexander Scriabin

Yu Jung Yoon
plays Alexander Scriabin

24 Préludes Op.11
Sonate Nr. 2 Op.19 ('Sonate-Fantaisie')
Sonate Nr. 5 Op.53

Katalognummer: 21080

Yu Jung Yoon wurde in ihrer Kindheit als Wunderkind gefeiert und gewann zahlreiche Wettbewerbe in ihrem Heimatland Korea. Im Alter von 15 Jahren wurde sie als eine der jüngsten Studenten in der Geschichte am renommierten Konservatorium in St. Petersburg aufgenommen. Nach sieben Jahren in St. Petersburg wechselte sie – mit einem kurzen Intermezzo in Deutschland – nach Paris. Ihr Spiel verbindet Virtuosität und eine tiefe natürliche Musikalität. Ihre Debüt-CD bestreitet sie mit Werken von Alexander Skrjabin, dessen Musik ihr seit Jugendzeiten ein musikalisches Zuhause ist.

 
Scot_Weir_Volker_Niehusmann_Letters

Letters
Songs for Voice and Guitar

Katalognummer: 21078


Scot Weir, Tenor
Volker Niehusmann, Gitarre

Anlässlich des 100. Geburtstages von Benjamin Britten erscheint diese Produktion mit zwei seiner wichtigsten Lied-Zyklen für Gitarre und Gesang, den Folksong Arrangements und den Songs from the Chinese. Britten hat die Werke für seinen Lebensgefährten Peter Pears und den Ausnahmegitarristen Julian Bream geschrieben. Die Werke zählen zu den wichtigsten Kompositionen des 20. Jahrhunderts für die Besetzung Gesang/Gitarre und erfahren in dieser Aufnahme eine herausragende Interpretation.
Ergänzt wird das Programm durch die Letters from Composers des amerikanischen Komponisten Dominick Argento und John W. Duartes Five Quiet Songs.

 
Qetiq. Rock from Taklamakan Desert

Obertongesang trifft auf Country; uralte Wüstengesänge auf Rock


Katalognummer: 21077
 

Dreyer.Gaido entdeckte die uigurische Band im Frühjahr 2010 in einer Bar in Urumqi, der Hauptstadt der Autonomen Uigurischen Provinz Xinjiang in Nordwest-China. Xinjiang, drei mal so groß wie Frankreich, ist die Heimat des Turkvolkes der Uiguren. Diese ethnische und religiöse Minderheit in China ist im Westen nahezu unbekannt.
Mit viel diplomatischen Geschick gelang es im Sommer 2010, die Band nach Deutschland zu Konzerten im Museum für Islamische Kunst Berlin (Pergamon-Museum) und zum Morgenland Festival Osnabrück einzuladen.
Bandleader der Band ist der Sänger Perhat Khaliq, der als Solist auch mit der NDR Bigband und dem Osnabrücker Symphonieorchester konzertierte.
Qetiqs Songs sind Eigenkompositionen und Bearbeitungen traditioneller kasachischer und uigurischer Musik, wie Dolan Muqam, eine jahrhundertealte Wüstenmusik Xinjiangs (Teil der Region ist die Wüste Taklamakan, nach der Sahara die zweitgrößte Sandwüste der Welt).
Die Aufnahmen zum ersten Studioalbum der Band entstanden in Osnabrück und Urumqi.
Entstanden ist eine äußerst abewechslungreiche Rockmusik-Produktion, die einen seltenen Einblick in die Musikwelt Xinjiangs erlaubt.

 

Friedhelm Döhl Edition Volume 17
Musik für Violine und Cello

Carlos Johnson, Violine
Hans-Christian Schwarz, Violincello

Katalognummer: 21076

Seit 2003 widmet sich Dreyer.Gaido dem Schaffen des Komponisten Friedhelm Döhl (*1936).

Entstanden ist eine der umfangreichsten Editionen eines lebenden deutschen Komponisten, von der Fachpresse hoch gelobt:

Performances and supporting documentation are admirable (Cambridge University Press)
Une voix des profondeurs dans le désert du présent (ClassiqueInfo-Disque)
Edition des Jahres 2009 (Tilman Urbach in Fono Forum)

Volume 17 widmet sich den Werken Döhls für Violine und Violoncello. Neben den Solo-Sonaten präsentiert die CD Werke, die für das Duo Carlos Johnson und Hans-Christian Schwarz geschrieben wurden, Bruchstücke zur Winterreise, Bagatellen und Sinfonia a due.

 

Capella della Torre - Renaissance goes JazzRenaissance goes Jazz
Live recording

Capella de la Torre
Markus Becker - Klavier
Michel Godard - Serpent, Tuba, E-Bass
Leitung: Katharina Bäuml

Katalognummer: 21075

Schon immer ist in der Musik improvisiert worden. Im frühen 15. Jahrhundert war es sogar ganz unüblich nach Noten zu spielen. Vielmehr improvisierte man mit und über ein oft volksliedartiges Thema, das allgemein bekannt war.
Im Laufe der Zeit begann man, Verzierungen auszuschreiben und einen umfangreichen Kodex aus Regeln und Anleitungen für das Improvisieren zu erstellen: „Il vero modo de diminuir“ – die richtige Methode der Improvisation.
Oft waren es einfache Motetten oder Lieder, die jetzt aufs Kunstvollste ausgeziert und so noch einmal ganz neu erschaffen wurden – standards also, die genau wie im Jazz als Grundlage zum Improvisieren dienten.
Die vorliegende Einspielung spürt dieser These nach und setzt sie in Klänge um.

Capella de la Torre und Katharina Bäuml spielen auf historischen Instrumenten wie Schalmei, Dulzian und Theorbe Standards der Renaissance und des Frühbarock, wie „Ciaconna“ oder „Passamezzo.“ Michel Godard auf Serpent, Tuba und E-Bass und Markus Becker am Klavier setzen dagegen Improvisationen und Eigenkompositionen, die von allen Musikern zusammen interpretiert werden. Aus Jazz und Renaissance wird „Renaissance goes Jazz“. (Katharina Bäuml)
Live–Mitschnitt aus dem Kleinen Sendesaal des NDR Hannover
Eine Koproduktion mit NDR 1

"Wer Zweifel hatte, ob Renaissance und Jazz überhaupt zusammen passen, wird dann auf diesem einstündigen Live-Mitschnitt das NDR eines Besseren belehrt.. Eine CD, die von Anfang bis zum Schluss großen Spaß macht." Thorsten Preuß , Bayerischer Rundfunk
"CD-Tipp" BR Klassik

 

Luigi Nono - Intolleranza 1960Luigi Nono - Intolleranza 1960

Katalognummer: 21030

Wolfgang Neumann
Maria Kowollik
Judy Berry
Ina Schlingensiepen
Armin Kolarczyk
Bartholomeus Driessen

Bremer Philharmoniker
Chor und Extrachor des Bremer Theaters
Choreinstudierung: Gabriel Feltz/ Theo Wiedebusch
Leitung: Gabriel Feltz

Luigi Nonos erstes Werk für die Opernbühne ist ein flammender Protest gegen Intoleranz und die Unterdrückung der Menschenwürde. Wie kaum ein anderes Werk hat "Intolleranza 1960" das Musiktheater des 20. Jahrhunderts beeinflusst.

Das Werk, ein Auftragswerk der Biennale Venedig, wurde am 13. April 1961 unter der Leitung von Bruno Maderna uraufgeführt. Neo-Faschisten störten die Aufführung mit "Viva la policia" - Rufen während der Folterszene. Das Werk löste eine hitzig geführte Debatte über das Verhältnis von Politik und Kultur aus.
Live-Mitschnitt der Produktion am Bremer Theater aus dem Jahre 2001 (Regie: Hans Kresnik). Eine Koproduktion mit Radio Bremen.

"Er (Gabriel Feltz) erreicht eine manchmal atemberaubende Unmittelbarkeit des Ausdrucks, die zusammen mit der außergewöhnlichen lyrischen Intensität ein großes Hörerlebnis ermöglicht."
J. Gahre/ Opernglas

" ... Dirigent Gabriel Feltz ist es damals schlichtweg beeindruckend gelungen, dem mörderisch schwer aufzuführenden Werk etwas von seinen Pamphlet-Charakter zu nehmen."
Guido Fischer/ Rondo

Diapason_dOR

 

"Diapason d'Or"

 

Ahmed Adnan Saygun - Yunus Emre

Katalognummer: 21074

Osnabrücker Symphonieorchester
Osnabrücker Jugendchor 
Choreinstudierung: Johannes Rahe, Clemens Breitschaft 
Birgül Su Ariç, Sopran 
Aylin Ateş, Mezzo-Sopran 
Aydın Uştuk, Tenor 
Tevfik Rodos, Bass 
Leitung: Naci Özgüç
 
 
Das Oratorium Yunus Emre von Ahmed Adnan Saygun (1907-1991) ist das erste Oratorium in der türkischen Musikgeschichte. Das Werk ist dem gleichnamigen türkischen Dichter und Sufi des 14. Jahrhunderts gewidmet, dessen Poesie großen Einfluss auf verschiedene Strömungen seiner Zeit hatte: auf den Sufismus, den türkischen Humanismus und den Alevitischen Glauben.
Saygun, in Izmir geboren, wird zu den Türk Besleri, den Türkischen Fünf gezählt, einer Gruppe der ersten professionellen Komponisten der Türkei, von denen jeder ein Kompositionsstudium an Hochschulen europäischer Metropolen absolvierte.
Atatürk sah für die Musik des neuen türkischen Staates vor, dass sie nicht bloße Kopie westlicher Vorbilder sein, sondern vielmehr die eigene Kultur pflegen und erhalten solle. Eine Idee, die Saygun in seinem Oratorium durch die einzigartige Synthese zwischen klassischer Musik und der Poesie von Yunus Emre realisiert. Das Werk wurde 1946 uraufgeführt.
Der Osnabrücker Jugendchor studierte das Werk in der türkischen Originalsprache ein und führte es mehrfach mit dem Orchester der Izmir State Opera in der Türkei und in Deutschland auf. Im Dezember 2011 wurde Yunus Emre mit dem Osnabrücker Jugendchor, dem Osnabrücker Symphonieorchster und Soloisten aus Izmir und Ankara unter der Leitung des türkischen Dirigenten Naci Özgüc im Osnabrücker Dom St. Peter live eingespielt.
 

Hewar Letters to a homeland

Hewar
Letters to a homeland

featuring: Jivan Gasparyan (Duduk), Rony Barrak (Darbouka), Morgenland Chamber Orchestra

Katalognummer: 21073 

Das syrische Trio HEWAR verbindet traditionelle arabische Musik mit Jazz, Scat und klassischer Musik, bricht traditionelle Genregrenzen auf und vereint Elemente unterschiedlicher Musikkulturen zu einem einzigartigen und unverwechselbaren Klang. Hewar ist das arabische Wort für Dialog, und seit Jahren pflegen die drei Musiker diesen nicht nur untereinander, sondern auch mit wechselnden Gästen. Beim Morgenland Festival Osnabrück 2011 konzertierten sie gemeinsam mit der armenischen Duduk-Legende Jivan Gasparyan, dem libanesischen Darbouka-Virtuosen Rony Barrak und dem festivaleigenen Morgenland Chamber Orchestra. Als Gast am Bass stieß Andreas Müller zum Ensemble. Das Konzert wurde zu einer musikalischen Sternstunde (Ludolf Baucke). 

Letters to a homeland – so haben die Musiker diese CD betitelt. Die Aufnahme ist den Menschen gewidmet, die in Syrien im den vergangenen Monaten ihr Leben verloren haben.

"No one was able to express better my anger and sadness than the voice of Dima Orsho and the oud of Issam Rafea on that October day." Kinan Azmeh

Hewar:
Kinan Azmeh - Klarinette
Dima Orsho - Gesank
Issam Rafea - Oud & Gesang

Gast: Andreas Müller - Kontrabass

 „Sternstunde... phänomenales Zusammenspiel" (Ludolf Baucke)

 

Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 4

Stuttgarter Philharmoniker
Jeannette Wernecke, Sopran
Gabriel Feltz

Katalognummer 21072

„...Was mir hier vorschwebte, war ungemein schwer zu machen. Stell dir das ununterschiedene Himmelsblau vor, das schwieriger zu treffen ist als alle wechselnden und kontrastierenden Tinten. Dies ist die Grundstimmung des Ganzen. Nur manchmal verfinstert es sich und wird spukhaft schauerlich: doch nicht der Himmel selbst ist es, der sich trübt, er leuchtet fort in ewigem Blau. Nur uns wird er plötzlich grauenhaft, wie einen am schönsten Tage im lichtübergossenen Wald oft ein panischer Schreck überfällt. Mystisch, verworren und unheimlich, daß euch dabei die Haare zu Berge stehen werden, ist das Scherzo. Doch werdet ihr im Adagio darauf, wo alles sich auflöst, gleich sehen, daß es so bös nicht gemeint war.“ (Gustav Mahler an Natalie Bauer-Lechner, 1900)

 

Sofia Gubaidulina
Galgenlieder à 5

Katalognummer: 21071

Barbara Höfling, Mezzosopran
Elsbeth Moser, Bajan
Gergely Bodoky, Flöte
Cornelia Monske, Schlagzeug
Martin Heinze, Kontrabass

Dreyer Gaido Musikproduktionen gratuliert Sofia Gubaidulina zum 80. Geburtstag mit einer Aufnahme ihrer "Galgenlieder à 5". Das Ensemble um Sängerin Barbara Höfling hat das Werk in enger Zusammenarbeit mit der Komponistin einstudiert und 2011 im Studio des NDR Hannover aufgenommen.

"Diese Platte ist ganz wunderbar. Die Vielzahl der Stimmungen in dieser 14-teiligen Zusammenstellung ... ist so erstaunlich wie erquicklich. Und dass die Gubaidulina Morgenstern so ernst nimmt, ist ein weiteres Plus dieser Musik, die auch den in Neuer Musik unkundigen Klassik-Liebhaber entzücken dürfte."
Aachener Zeitung 

"The fact is that in Galgenlieder Gubaidulina is clearly playing games of her own. ... one probably needs a substantial amount of background knowledge to appreciate those games. (One might almost suggest that she has done for music what James Joyce did for literature.) On the other hand one can abandon that quest for knowledge and simply take Galgenlieder ... as an irresistible journey through the rhetorical powers of sonority that is almost independent of any semantic level being expressed through the rhetoric." 
Stephen Smoliar. examiner.com

 

Shourouk
NDR Bigband & Osnabrück Symphony Orchestra
live at Morgenland Festival Osnabrück

Katalognummer: 21070

Werke von Daniel Schnyder und Nader Mashayekhi & Arrangements von Wolf Kerschek
featuring
Kinan Azmeh (Klarinette)
Ibrahim Keivo (Gesang)
Moslem Rahal (Ney)
Perhat Khaliq (Gesang)
Frederik Köster (Trompete)
special guest: Rony Barrak (Darbouka)
Leitung: Hermann Bäumer & Wolf Kerschek

Beim Morgenland Festival Osnabrück 2010 trafen die NDR Bigband und das Osnabrücker Symphonieorchester auf herausragende Solisten aus Syrien, dem Libanon und der autonomen Region Xinjiang in Nordwestchina. Gleichzeitig war es der erste gemeinsame Auftritt der legendären Bigband mit einem vollen Symphonieorchester überhaupt.
Auf dem Programm: Werke des schweizerischen Saxophonisten und Komponisten Daniel Schnyder, speziell für diesen Auftritt arrangiert, sowie Arrangements von Wolf Kerschek für den syrischen Ausnahmesänger Ibrahim Keivo und die NDR Bigband.
Quasi als 'Postludium' des Programms spielt der gefeierte junge Jazztrompeter Frederik Köster Auszüge aus "moulAnA" des iranischen Komponisten Nader Mashayekhi.
Die Produktion bietet eine atemberaubende Aufnahme dieses Konzertes.

Eine Koproduktion von Dreyer.Gaido Musikproduktionen und dem Norddeutschen Rundfunk

"Ein kleines Wunder" Elske Brault/ NDR

 

EASTERN VOICES

Alim & Fargana Qasimov, Yulduz Turdieva
Ibrahim Keivo, Ayshemgul Memet, Salar Aghili

Katalognummer: 21069

"A listening experience unlike any you have had before." (Fanfare magazine, US)

Im Sommer 2010 startete Dreyer.Gaido die Reihe "Eastern Voices" mit Aufnahmen herausragender Musiker des Vorderen Orients. Schon die ersten Produktionen erhielten international begeisterte Kritiken. Die Kompilation "Eastern Voices" zeigt einen Querschnitt des Repertoires und präsentiert einige der faszinierendsten Sänger der Region, unter anderem Alim Qasimov aus Aserbaidschan ("... simply one of the greatest singers alive" – New York Times), Yulduz Turdieva aus Usbekistan ("The new Rising Star" - Jean During) oder Ibrahim Keivo, ein begnadeter Sänger und Instrumentalist aus der Region Al Jazira in Nordsyrien ("It will make your heart beat faster", Fanfare Magazine).

Die Produktion stellt eine Gesangskultur vor, die auch westliche Hörer in den Bann zieht.

 

Friedhelm Döhl Edition, Volume 16
Musik für und mit Flöte – mit Angela Firkins

Katalognummer 21068

Neben seinen sinfonischen, kammermusikalischen, vokalen und szenischen Werken schrieb Friedhelm Döhl eine Vielzahl an Werken für Soloinstrumente, hier besonders für Klavier, Streichinstrumente und Flöte.
Schon seit den Studienjahren hatte Döhl zahlreiche Begegnungen mit Flötisten, die seine Flötenkompositionen auch uraufführten, wie Gustav Scheck, Dorothy Hubbard, Severino Gazzeloni, Eberhard Blum, Gerhard Braun, Hartmut Gerhold, Charles-Joseph Bopp, Hans-Martin Linde, Susanne Gärtner. Als Glücksfall ergab sich zuletzt, dass Angela Firkins sich für Döhls Flötenkompositionen interessierte und engagierte und eine repräsentative Auswahl am 12. Oktober 2010 in Lübeck - im chronologischen Zyklus - zur umjubelten Aufführung brachte, ergänzt durch Christian Ruvolo (Klavier), Janna Ruck (Sopran) und Troels Svane (Cello).

"Eine sehr interessante Reise durch die Musik Friedhelm Döhls von den späten 50er Jahren bis in die Gegenwart. Die ganze Vielfalt Neuer Musik konnte man hören, viele Entwicklungen nachvollziehen und schließlich die Erkenntnis gewinnen, dass auch zeitgenössische Klänge zu Herzen gehen können."
(Jürgen Feldhoff)

"Bewundersnwert, was die Flötistin leistete, bewundernswert aber auch, welche Ausdrucksvielfalt dem Instrument mit Döhls Kompositionen geschenkt wurde."
(Arndt Voß)

 

Gustav Mahler
Sinfonie Nr.3

Stuttgarter Philharmoniker
Gabriel Feltz

Katalognummer: 21065

Vom Flüstern bis zum Donnern ein Klangstrom
"Ohne die Entgiftung des Lebens durch Humor könne er der Tragik der menschlichen Existenz nicht standhalten, sagte Gustav Mahler einmal. Humor hatte der Mann zweifellos: Als ihn der junge Bruno Walter in seinem Komponierhäusl im österreichischen Steinbach am Attersee besuchte und seinen Blick über das dortige imposante Höllengebirgspanorama schweifen ließ, kommentierte Mahler: „Da brauchen Sie gar nicht mehr hinzusehen - das habe ich schon alles wegkomponiert.“ Das war im Sommer 1896, da saß er gerade an seiner dritten Sinfonie. Die Vielfalt der Natureindrücke, die Mahler in sich aufgesogen, gebändigt und in transzendierter Gestalt zwischen die Notenzeilen seiner Dritten gebannt hat, brachten die Stuttgarter Philharmoniker unter ihrem Chef Gabriel Feltz im Stuttgarter Beethovensaal formidabel zur Entfaltung. Die eineinhalb Stunden, die das sechssätzige Monument dauert, waren im Nu vorbei: eine hochspannende Aufführung, in der es Feltz vom ersten bis zum letzten Takt gelang, das ständig sich wandelnde, zuweilen gebirgsartig zerklüftete und oft hart geschnittene Material in einen pulsierenden Klangstrom zu überführen. Die Philharmoniker waren in Höchstform: wunderbar die dynamische Spannweite vom Flüstern im vierfachen Piano bis zum tosenden Donnern. Herrlich die Umsetzung der schroff kontrastierenden Charaktere. Himmlisch der transparente Streicherschmelz im tiefgründig und bedächtig dahinfließenden Finale." 

Verena Großkreutz, Esslinger Zeitung

 

Johannes Brahms
Sinfonien 3 & 4

Bremer Philharmoniker, Markus Poschner

Katalognummer: 21064

Brahms und Bremen

Brahms und Bremen, Bremen und Brahms: der 1833 in Hamburg geborene, spätere Wahl-Wiener hatte zu der Hansestadt an der Weser eine besondere Beziehung. Das Brahms-Projekt der Bremer Philharmoniker steht somit in einer besonderen Tradition. Unmittelbar verknüpft ist mit der Hansestadt ein Markstein in der Karriere des Komponisten. Im Bremer Dom schaffte der knapp 35-Jährige mit der Uraufführung des deutschen Requiems nichts weniger als den Durchbruch zum international anerkannten Komponisten. An jenem Karfreitag 1868 wurde  gleichsam Realität, was Robert Schumann einst dem jungen Musiker prophezeit hatte: „Wenn er [Brahms] seinen Zauberstab dahin senken wird, wo ihm die Mächte der Massen, im Chor und Orchester, ihre Kräfte leihen, so stehen uns noch wunderbarere Blicke in die Geisterwelt bevor“, so Schumann in seinem berühmten Brahms-Artikel Neue Bahnen. Es hatte immerhin dreizehn Jahre gedauert, bis Brahms, der bis dahin vor allem Klavier- und Kammermusik komponiert hatte, den eigenen „Zauberstab“ in Richtung eines großen chorsinfonischen Werks gelenkt hat.

Clara Schumann erinnerte sich bezeichnenderweise bei der Bremer Uraufführung unter der Leitung von Brahms eben an jenen Artikel ihres Mannes: „Ich mußte immer, wie ich Johannes so [im Bremer Dom] da stehen sah mit dem Stab in der Hand, an meines teuren Roberts Prophezeiung denken - welche sich heute erfüllen sollte. Der Stab wurde wirklich zum Zauberstab und bezwang Alle, sogar seine entschiedensten Feinde."

 

Ayshemgul Memet
The female voice of Uyghur muqams and folksongs

Ayshemgul Memet, Gesang
Shohrat Tursun, Tambur
Ilyar Ayup, Perkussion

Katalognummer: 21067

In der autonomen Region Xinjiang, im Nordwesten Chinas, lebt das Turkvolk der Uiguren. Ursprünglich ist das Volk mongolider und turkvölkischer Herkunft. Die uigurische Musik basiert wie die traditionelle türkische, arabische und persische Musik auf dem Maqam (Muqam). Wie alle Minderheiten pflegen auch die Uiguren ihre Kultur in besonderem Maße. Die traditionelle uigurische Musik, und hier speziell der Gesang, ist traditionell eine Männerdomäne gewesen. Ayshemgul Memt ist eine der ersten Frauen, die in dieser Musik Berühmtheit erlangt hat.Die vorliegende Aufnahme vereint uigurische Volkslieder der Region Ili, im Norden Xinjiangs, und uigurische Muqam, die Hochkultur der uigurischen Musik. Sie entstand bei einem Konzert im Rahmen des Morgenland Festival Osnabrück und setzt die Reihe "Eastern Voices" fort, die von Beginn an mit zahlreichen fantastischen Kritiken und Auszeichnungen bedacht worden ist.

 

TWO
Margit Kern

Akkordeon & Elektronik

Katalognummer 21055


TWO - Fremdheit und Einheit, Zweisamkeit und wieder allein. Akkordeon allein und zusammen mit Live-Elektronik - das sind die Spielsituationen in TWO.
Die Solowerke von Samir Odeh-Tamimi und Edison Denisov sind durch ihr Thema „Schatten“ dualistisch. Tslalim ist der arabischer Begriff für Schatten - er existiert nur im Plural. Des ténèbres à la lumière - Von den Schatten ins Licht - ist das große kompositorische Thema, das Denisov in den letzten Werken seines Lebens beschäftigt hat. Die Werke von Charlotte Seither, Joachim Heintz und dem iranischen Komponisten Ali Gorji entstanden in Bezug zu Hannah Arendt, der großen deutsch-jüdischen Philosophin.

"Das Faktum menschlicher Pluralität, die grundsätzliche Bedingung des Handelns wie des Sprechens, manifestiert sich auf zweierlei Art, als Gleichheit und als Verschiedenheit. Ohne Gleichartigkeit gäbe es keine Verständigung unter Lebenden, kein Verstehen der Toten und kein Planen für eine Welt, die nicht mehr von uns aber doch von unseresgleichen bevölkert sein wird, bedürfte es weder Sprache noch des Handelns für eine Verständigung... Sprechend und handelnd schalten wir uns in die Welt der Menschen ein, die existierte, bevor wir geboren wurden, und diese Einschaltung ist wie eine zweite Geburt, in der wir die nackte Tatsache des Geborenseins bestätigen, gleichsam die Verantwortung dafür auf uns nehmen"
(Hannah Arendt aus"Vita Activa" Stg 1960)

Alle Werke wurden hier zum ersten Mal eingespielt.

Margit Kern – Akkordeon
Eine Koproduktion mit Deutschlandfunk Köln

 
Bakustic_Jazz

Salman Gambarov & Bakustic Jazz
Live at Morgenland Festival Osnabrück

Salman Gambarov, piano
Emil Hasanov, bass
Vagif Aliyev, drums
Mirjavad Jafarov, oud & tar

Katalognummer: 21063


Baku, die Hauptstadt Aserbaidschans, ist eine faszinierende Musik-Metropole: traditioneller Mugam, sinfonische Musik (das erste Konservatorium der Sowjetunion wurde hier aufgebaut) und eine quicklebendige Jazzszene machen die Stadt zu einem musikalischen Epizentrum im Kaukasus. Einer der wichtigsten Vertreter der Jazzszene ist der Pianist Salman Gambarow. Mit seinem 1996 gegründeten Ensemble Bakustic Jazz gab er 2009 ein umjubeltes Konzert beim Morgenland Festival Osnabrück, das jetzt in einer fantastischen Aufnahme vorliegt.

"... zelebrieren Gambarov, Hasanov und Aliyev die  hohe Kunst des Trio-Spiels in der Ästhetik eines Keith Jarrett. Doch das dritte Stück macht dann deutlich, dass die Musiker eben nicht aus den USA kommen, sondern aus Baku: Als vierter Mann des Abends betritt Mirjavad Jafarov die Bühne und färbt mit den Saiteninstrumenten Tar und Oud das Jazzidiom orientalisch ein. Was manchmal als spontanes Happening versucht wird, ist hier aber gewachsene Band-Struktur und wirkt daher ganz selbstverständlich. So gelingt das Besondere: Zwei unterschiedliche musikalische Welten verschmelzen organisch... energiegeladener Jazz vom Allerfeinsten.“  Martina Binnig in Neue Osnabrücker Zeitung

 

Friedhelm Döhl Edition Volume 15
Medea. Oper in drei Akten

Brenda Roberts, Mario Taghadossi, Roar Wik
Attila Kovács, Margaret Russel, Hans Georg Ahrens, Helen Centner
Philharmonisches Orchester und Chöre der Bühnen der Landeshauptstadt Kiel

Musikalische Leitung: Klauspeter Seibel

Katalognummer: 21062

Die vorliegende CD- Dokumentation basiert auf einem hausinternen Live-Mitschnitt der Uraufführung. Der Live-Mitschnitt vermittelt die musikalische Frische und Unmittelbarkeit der Uraufführung, wie der Dirigent der Uraufführung Klauspeter Seibel - den Friedhelm Döhl jetzt (also fast 20 Jahre danach) um seine Meinung bat - ausdrücklich bestätigte. Diese Bestätigung war dem Komponisten wichtig, da die Oper ‘Medea’ für ihn ein zentrales, oder besser, das zentrale Werk war, auf das vieles vorher hinauslief, von dem vieles später weiterführte. Das Mitschnitt-Dokument der Uraufführung vom 17.6.1990 sollte daher in der ‘Friedhelm Döhl Edition’ nicht fehlen.

Kompositorisch hat Döhl alles gepackt, was zu packen war: den großen musiktheatralischen Spannbogen, den das archaische Sujet fordert, die abendfüllende Einlösung des Gebots ‘Einheit in der Vielfalt’. (Südfunk)
Friedhelm Döhl konzentriert in der Person der Medea Erfahrungen, Formen und Deutungen weiblicher Existenz. Medea ist in dieser Oper keine historische Person. Sie ist eine archaische, zeitlose und allgemeingültige Figur. (NDR 3)

Klauspeter Seibel an Friedhelm Döhl, 1.5.2009:
Heute war Gelegenheit, endlich die ‘Medea’ durchzuhören. Ich bin gerade fertig geworden, und daß ich höchst beeindruckt bin vom Stück, aber auch von der Aufführung, ist eine Untertreibung ... Vor allem bin ich erstaunt über das Orchester, denn da teilt sich auf dem Mitschnitt eine ganze Menge mit: Schlagkraft, Farbigkeit, Stimmung, Dramatik, Bravour und so weiter. Manches klingt richtig schön und gut, und ich denke, wir haben damals die Musik ziemlich gut verstanden. Das war nun also auch für mich sehr erfreulich, alles wieder einmal zu hören. Gern gebe ich Ihnen mein Einverständnis zur Veröffentlichung. Wie Sie sagen, muss man erwähnen, daß es sich um einen Mitschnitt handelt; aber irgendwie ist damit auch ein Stück Lebendigkeit verbunden.

Die Veröffentlichung wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung des Ministeriums für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein

 

Yulduz Turdieva - The rising star of the East

 

Yulduz Turdieva, vocals
Ulugbek Temirov, doyra
Qahramon Boltaev, tar & rubob
Abduvohid Mirza-Ahmedov, gijjak & violon

Katalognummer: 21061

Das vorliegende Album der jungen usbekischen Sängerin Yulduz Turdieva (Jahrgang 1985) präsentiert verschiedene Facetten der zentralasiatischen Musik: Fern jeglichen beliebigen Patchworks usbekischer, persischer und aserbaidschanischer Musiktraditionen werden die verschiedenen musikalischen Idiome durch die Leistung einer außergewöhnlichen Sängerin zusammengehalten und verschmolzen. Die Live-Aufnahme vom Morgenland Festival Osnabrück 2009 macht mit diesem künftigen Star der Weltmusikszene bekannt. 
 

21060

Alim & Fargana Qasimov - Intimate dialogue 

„Eine der größten Stimmen der Welt“  (Le Monde)

„Qasimov is simply one of the greatest singers alive“  (New York Times) 

Katalognummer: 21060

Pressestimmen und Reaktionen des Publikums überschlagen sich schier vor Begeisterung, wenn es um den aserbaidschanischen Sänger Alim Qasimov geht. So war es auch beim Konzert des Ausnahmekünstlers beim Morgenland Festival Osnabrück 2009, das nun in einer fantastischen Aufnahme vorliegt. Qasimov, seine Tochter Fargana und seine musikalischen Mitstreiter Ra‘uf Islamov und Ali Asgar Mammadov verbrachten zwei Wochen in der familiären Atmosphäre des Festivals. Hieraus resultiert die ungemeine Intimität des Konzerts. Orientalische Musik zwischen der Levante und Nordwestchina basiert auf bestimmten Modi, genannt Maqam, Shashmaqam, Muqam, Mugam, je nach Region. Nirgendwo ist die Musik in solcher Komplexität und Virtuosität zu finden wie im aserbaidschanischen Mugam. Alim Qasimov ist der herausragende Vertreter des traditionellen Mugam. Seit einigen Jahren tritt er mit seiner Tochter und Schülerin Fargana gemeinsam auf. Konzerte mit dem Kronos Quartet und die Zusammenarbeit mit 
Yo-Yo Ma beim Silk Road Project haben Qasimov zunehmend auch beim westlichen Publium bekannt gemacht. 

 

Johannes Brahms. Sinfonien 1 & 2 Markus Poschner

Johannes Brahms
Sinfonien 1 & 2

Bremer Philharmoniker
Markus Poschner

Katalognummer: 21056

Brahms und Bremen

Brahms und Bremen, Bremen und Brahms: der 1833 in Hamburg geborene, spätere Wahl-Wiener hatte zu der Hansestadt an der Weser eine besondere Beziehung. Das Brahms-Projekt der Bremer Philharmoniker steht somit in einer besonderen Tradition. Unmittelbar verknüpft ist mit der Hansestadt ein Markstein in der Karriere des Komponisten. Im Bremer Dom schaffte der knapp 35-Jährige mit der Uraufführung des deutschen Requiems nichts weniger als den Durchbruch zum international anerkannten Komponisten. An jenem Karfreitag 1868 wurde  gleichsam Realität, was Robert Schumann einst dem jungen Musiker prophezeit hatte: „Wenn er [Brahms] seinen Zauberstab dahin senken wird, wo ihm die Mächte der Massen, im Chor und Orchester, ihre Kräfte leihen, so stehen uns noch wunderbarere Blicke in die Geisterwelt bevor“, so Schumann in seinem berühmten Brahms-Artikel Neue Bahnen. Es hatte immerhin dreizehn Jahre gedauert, bis Brahms, der bis dahin vor allem Klavier- und Kammermusik komponiert hatte, den eigenen „Zauberstab“ in Richtung eines großen chorsinfonischen Werks gelenkt hat.

Clara Schumann erinnerte sich bezeichnenderweise bei der Bremer Uraufführung unter der Leitung von Brahms eben an jenen Artikel ihres Mannes: „Ich mußte immer, wie ich Johannes so [im Bremer Dom] da stehen sah mit dem Stab in der Hand, an meines teuren Roberts Prophezeiung denken - welche sich heute erfüllen sollte. Der Stab wurde wirklich zum Zauberstab und bezwang Alle, sogar seine entschiedensten Feinde."

Auch zu anderen Gelegenheiten war Brahms freilich immer wieder mal als Pianist und Dirigent in Bremen - nachweislich mindestens 12 Mal. Außer im Dom konzertierte er im großen Saal des Künstlervereins, im Conventsaal der Neuen Börse und im Konzertsaal in der Union. Brahms schätzte die Atmosphäre der Hansestadt und wusste, wo es schön ist. Meist logierte er im renommierten Hotel Hillmann und aß gern im Ratskeller. Und war er einmal durch andere Verpflichtungen verhindert, so schrieb er an den befreundeten Bremer Musikdirektor Karl Reinthaler: „Ich verzichte gar ungern auf den Besuch in Bremen“. Wolfgang Sandberger

 

21057

Friedhelm Döhl Edition Volume 14
Orgelmesse

Szigmond Száthmary, Orgel
Kai Wessel, Altus & Bariton
Dominik Susteck, Orgelpart 2

Katalognummer: 21057

Die Orgelmesse von Friedhelm Döhl entstand in den Jahren 1980 - 2005. Sie spiegelt verschiedene Stationen seines Schaffens, aber auch das Gemeinsame. Von Anfang an war dem Komponisten bewusst, dass die liturgischen Stationen einer Orgelmesse nur als ‘Fragmente’ fassbar sind, im Labyrinth unserer weltlichen Existenz.
Fragment I (‘Kyrie eleison’) ist ‘für Zsigmond Szathmáry’ geschrieben, wie dann auch - in verschieden großen Zeiträumen - die folgenden Fragmente II-V. Trotz der zeitlichen Abstände waren die fünf Fragmente von Anfang an als Zyklus konzipiert. Seit 1980 datiert Döhls Freundschaft zu Szathmáry, der jeweils die Uraufführungen spielte.
Die Vorliegende Einspielung ist die erste Gesamtaufnahme des Zyklus, aufgenommen in Sankt Peter Köln.

Eine Koproduktion mit Deutschlandfunk

 

 

21059

Ibrahim Keivo - The voice of ancient Syria

Katalognummer: 21059

Al Jazira, die Region im Nordosten Syriens, die durch eine enorme ethnische und religiöse Vielfalt gekennzeichnet ist, ist die Heimat des Sängers und Instrumentalisten Ibrahim Keivo.
Seit Jahren „sammelt“ Keivo die Lieder der Region: Lieder über Liebe, Freude, Trauer, Ernte. Hochzeitslieder, rituelle Lieder, Mythen. Keivo singt auf arabisch in verschiedenen Dialekten, kurdisch, aramäisch, assyrisch und armenisch und begleitet sich selbst auf traditionellen Instrumenten wie Tar, Bouzouk, Saz, Baglama, Oud und Kamanche (Kniegeige).
Der Ausnahmesänger Keivo wurde beim Morgenland Festival Osnabrück stürmisch gefeiert. Die CD präsentiert einen hervorragenden Mitschnitt des Konzertes.


    

 

21054

Página Esquecida
Portugiesische Musik für Violoncello und Klavier

Bruno Borralhinho, Violoncello
Luísa Tender, Klavier

Katalognummer: 21054

Página Esquecida - "Vergessene Seite" - nennen die beiden portugiesischen Musiker Bruno Borralhinho und Luísa Tender ihre Auswahl an Werken portugiesischer Komponisten für Cello und Klavier. Mit diesem Projekt wollen Bruno Borralhinho und Luísa Tender die Musik ihres Heimatlandes in ihrer ganzen stilistischen Bandbreite dem Hörer zugänglich machen und zur verdienten Verbreitung anregen. Die zwei CDs präsentieren Werke von Fernando Lopes-Graca, António Vitorino d'Almeida, Armando José Fernandes, Frederico de Freitas, Joly Braga Santos, Luís de Freitas Branco, Jorge Peixinho, Luiz Costa und Cláudio Carneyro.

 

21053Friedhelm Döhl Edition Volume 13

Musik für 1-8 Spieler

Katalognummer: 21053

Christiane Edinger
Klaus und Helga Storck
Posaunen-Ensemble Ehrhard Wetz
Kroumata Ensemble Stockholm
Ensemble Bernhard Wulff
Walter Klasinc und Marga Bäuml
Ulf Tischbirek


 




 

Ensemble Mediterrain
Isaac Albéniz: Suite Española
Ludwig van Beethoven: Septett in Es-Dur

Katalognummer: 21051

Laura Ruiz Ferreres, Klarinette
Dmitry Babanov, Horn
Eduardo Calzada, Fagott
Daniela Jung, Violine
Ori Kam, Viola
Bruno Borralhinho, Violoncello
Hiroaki Aoe, Kontrabass

Ein Septett besteht aus einer nicht festgelegten Kombination von sieben Instrumenten: Es gibt Kompositionen in reiner Streicherbesetzung, Mischungen aus Streicher- und Bläsergruppen mit Klavier oder Harfe, sowie welche, die aus einem Bläsertrio und einem Streichquartett bestehen, wobei das Quartett keine 2. Violine aufweist, dafür in der Tiefe durch einen Kontrabass ergänzt wird. Diese letztgenannte Besetzung wurde von Ludwig van Beethoven in seinem Septett op. 20 verwendet und seitdem häufig von anderen Komponisten aufgegriffen. Isaac Albéniz gehört nicht dazu. Seine Suite española wurde für Klavier komponiert und von Bruno Borralhinho, dem Cellisten des Ensemble Mediterrain, für ein beethovensches Septett eingerichtet. Beiden Septetten liegt neben der gleichen Besetzung nicht nur eine vergleichbare Intention zu Grunde, die man mit Veredelung bezeichnen kann und auf die näher einzugehen sein wird, sondern auch die Tatsache, dass beide Werke sehr populär sind und häufig bearbeitet wurden. Die 2002 in Berlin gegründete Kammermusikformation hat bereits Auftritte in Konzertsälen und bei Festivals von internationalem Rang aufzuweisen, vom Palau de la Música Barcelona bis zum Teatro Oriente in Santiago de Chile, vom Berliner Konzerthaus bis zum Teatro Municipal in São Paulo, vom Pariser Salle Gaveau bis zu Sarajevos Internationalen Musikfestspielen. Die Interpretationen des Ensemble Mediterrain werden von Publikum und Presse gleichermaßen hoch gelobt. So flexibel wie das Repertoire ist auch die Besetzung des Ensembles - sie reicht vom Trio bis zum Kammerorchester: alle Musiker kommen aus renommierten deutschen Orchestern wie den Philharmonikern in Berlin, München oder Dresden, dem Deutschen Symphonie-Orchester, dem Orchester der Komischen Oper, der Staatskapelle oder Deutschen Oper in Berlin, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem NDR Sinfonieorchester Hamburg u.v.a.

 

Laura Ruiz Ferreres
Werke für Klarinette Solo

Katalognummer: 21049

Die junge spanische Klarinettistin Laura Ruiz Ferreres ist eine der herausragenden Solistinnen ihres Instruments. Sie präsentiert auf ihrer aktuellen CD Meilensteine der Solo-Literatur des 20. Jahrhunderts.
So unterschiedlich die Werke dieser CD zunächst erscheinen mögen, die immerhin einen Zeitraum von 1940 bis 1987 umreißen, also von fast 50 Jahren, so lassen sich doch vereinzelte ,rote Fäden’ zwischen ihnen spannen, die lockere Zusammenhänge stiften: die Idee des polyphonen Hörens bei Berio und Stockhausen, extrem kontrastierende Sätze innerhalb einer Zweisätzigkeit bei Denisov und Donatoni, die Abkehr von klassischer Dramaturgie und Zeitwahrnehmung bei Messiaen und Donatoni sowie ihr Gegenteil bei Penderecki, betonte Virtuosität bei Berio, Donatoni und Bucchi, lyrische Qualität bei Penderecki und Denisov.

 

Nader Mashayekhi
fié ma fié II  ~  moulana

Salar Aghili, Gesang
Münchner Rundfunkorchester
Leitung: Frank Cramer

Katalognummer: 21050

Beide Werke des iranischen Komponisten Nader Mashayekhi bringen zwei musikgeschichtlich einander ferne und unterschiedliche Musikkulturen in unmittelbare Nachbarschaft: die zeitgenössische Orchesterkomposition und die traditionelle iranische Musikpraxis.Dadurch entsteht eine Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen, die in dieser Form ein Novum darstellt. Denn die Gleichzeitigkeit beider Kulturen bei der Aufführung läßt die kulturgeschichtliche Ungleichzeitigkeit um so klarer erscheinen. Was geschieht hier, wenn der Komponist dieses Konzept einem Publikum präsentiert, das auf beiden Seiten der Kulturräume bisher gewohnt war, beide Musikkulturen als miteinander unvereinbar zu hören? Was kann die Faszination für diese Musik außer dem Überraschungseffekt, den sie bereiten mag, verursachen? Diese und ähnliche Fragen sind nicht diesen Werken äußerlich, weil sie von der Musik selbst aufgeworfen werden. Denn wie ist das Verhältnis von Gesang und Orchester näher zu bestimmen: ist das eine utopische Anähnerung zweier Kulturen, der symphonisch orchestralenTradition an die iranische Musiktradition - oder ist das eine realistische Entgegensetzung beider Kulturen? Realistisch und resignierend angesichts einer Realität, die einem zeitgenössischen Komponisten solche Projekte abnötigt? Es ist wohl das alles und es ist deshalb mehr als nur das. Unleugbar liegt hier ein ästhetisches Konzept vor, das die Frage nach Identität und Differenz von Orient und Okzident weder fatalistisch akzeptiert noch indifferent fixiert; vielmehr wird die Aktualität dieser Frage zur musikalischen Anschauung gebracht.
"CD-Tipp" Fono Forum, August 2009

 

Friedhelm Döhl Edition Volume 12
HIOB  -  MISSA  -  POSAUNEN IM RAUM (Medea-Material)

Die Werke auf der vorliegenden CD sind zwar auch ‘extra muros’, aber dennoch jeweils - auf völlig unterschiedliche Weise - zunächst für den kirchlichern Raum entstanden, im konkret äußeren Sinn (Kirchenraum) und im übertragenen geistigen Sinn: HIOB als Gegenüber von Klage und Gottesrede, MISSA als ‘Passion’ einer ‘Ausgestoßenen’ (Medea) und POSAUNEN IM RAUM (Medea-Material) als klingender ‘Kosmos’, archaisch und ritual.

Ensemble Neue Musik Lübeck/ Carola Schlüter, Sopran/ Leitung: Jan Müller-Wieland
Ensemble Medea-Projekt, Leitung: Friedhelm Döhl
Friedhelm Döhl, Orgel

Katalognummer 21048

Wenn man das Werk von Friedhelm Döhl überblickt, so fällt auf, dass es kaum ‘geistliche’ Musik im engeren Sinn gibt. Zwar sind in vielen Kompositionen auch geistliche (spirituelle) Elemente enthalten, in einigen Liedern, ‘subkutan’ auch in einigen Instrumental- und Orchesterwerken. Z.B. in ‘Melancolia’, ‘Tombeau’, ‘Passion’, - und vor allem im ‘Requiem’, doch auch hier nicht im tradierten christlich-liturgischen Bezug, sondern als Befragung vom Rande her, gewissermaßen ‘extra muros’,  zudem als ‘innerer Dialog’ zwischen Celan und Nelly Sachs.

Wenn man das Werk von Friedhelm Döhl überblickt, so fällt auf, dass es kaum ‘geistliche’ Musik im engeren Sinn gibt. Zwar sind in vielen Kompositionen auch geistliche (spirituelle) Elemente enthalten, in einigen Liedern, ‘subkutan’ auch in einigen Instrumental- und Orchesterwerken. Z.B. in ‘Melancolia’, ‘Tombeau’, ‘Passion’, - und vor allem im ‘Requiem’, doch auch hier nicht im tradierten christlich-liturgischen Bezug, sondern als Befragung vom Rande her, gewissermaßen ‘extra muros’,  zudem als ‘innerer Dialog’ zwischen Celan und Nelly Sachs.

Die Werke auf der vorliegenden CD sind zwar auch ‘extra muros’, aber dennoch jeweils - auf völlig unterschiedliche Weise - zunächst für den kirchlichern Raum entstanden, im konkret äußeren Sinn (Kirchenraum) und im übertragenen geistigen Sinn: HIOB als Gegenüber von Klage und Gottesrede, MISSA als ‘Passion’ einer ‘Ausgestoßenen’ (Medea) und POSAUNEN IM RAUM (Medea-Material) als klingender ‘Kosmos’, archaisch und ritual.

 

CD21046

Friedhelm Döhl Edition Volume 11
Kammermusik. Lyrik

Christiane Edinger, James Tocco, Ulf Bästlein, Trio Pleyel, Friedhelm 
Döhl, Hartmut Gerhold, Werner Selge, Judith Kamphues, Angelika 
Firkins, Christian Ruvolo

Katalognummer: 21046

Kammermusik und Lyrik sind bei Friedhelm Döhl zwei Perspektiven, die einander ergänzen, man kann fast sagen: einander bedingen. Deutlich schon seit seinen '7 Haiku' 1963 für Sopran, Flöte und Klavier bzw. für Sopran und Klavier (friedhelm Döhl edition Vol. IV). Indes, die 'lyrischen'  Werke sind keine Parallel-Vertonungen der literarischen Inhalte, sondern auch eigenständige musikalische Kompositionen, wobei Text, Stimme und Instrumentation gleichberechtige Faktoren der Struktur sind, jeweils sehr individuell und verschieden, wie zuletzt in den 'Sonne-Hymnen' oder in den 'Celan-Liedern'. - Auf der anderen Seite: Die 'Kammermusik'-Werke sind durchaus instrumental gedacht, instrumental anspruchsvoll und eigentümlich, zugleich sind sie vom Lyrischen durchwirkt und geprägt, wenn auch quasi 'unausgesprochen'.

 

CD21047Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium BWV 248

Bremer RathsChor / Neue Rathsphilharmonie Bremen
Agnieszka Tomaszweska / Manja Stephan
Catherine Wyn-Rogers / Clemens 
C. Löschmann / Phillip Langshaw
Wolfgang Helbich

Katalognummer: 21047


Live-Mitschnitt

"Programmtipp" Deutschlandradio Kultur

 

CD21045Gustav Mahler. Sinfonie Nr. 6

Stuttgarter Philharmoniker
Gabriel Feltz
Live-Mitschnitt

Katalognummer: 21045

" ... eine Inszenierung der entfesselten Klangkontraste in gleißendem Blechbläserpanzer, schrillen Holzbläsertableaux und Streichertollheiten. Sinfonische Kunst, die an Extrembereiche der Existenz rührt, Ende der Tragödie mit Schrecken, zweifacher Totschlag mit dem Holzhammer. Mahlers Hitchcocksinfonie im Beethovensaal? Großer Beifall, nicht ohne Ergriffenheit und wiederholte Bravorufe."
Helmuth Fiedler, Stuttgarter Nachrichten

"Zunächst mag die Tontechnik zu verblüffen: So direkt, so ausgewogen und zupackend klingt das Orchester in der Stuttgarter Liederhalle. Dann aber ist es die deutlich zur Sachlichkeit neigende Interpretation von Gabriel Feltz, die einen neuen Blick auf die Partituren zulässt.
So bleibt die Gefühlstemperatur stets kontrolliert und verliert sich nicht in schwelgerischen Überhitzungen oder abgründiger Starre -  selbst im Kopfsatz der 6. Sinfonie. Das kommt vor allem dem Bläserapparat und der Präsenz einer von Mahler genau ausgehörten Instrumentation zugute (wie im Scherzo der 7. Sinfonie). Mit kühlem Kopf konzipierte Einspielungen ohne ausgeprägte Fieberkurven - angesichts der Katalog-Konkurrenz nicht die schlechteste Empfehlung."

Michael Kube in Fono Forum

 

 
Cd21044

Friedhelm Döhl Edition Vol. X
Musik für Solostreicher

Katalognummer: 21044

Friedhelm Döhl schrieb Werke in allen Gattungen, vom Soloinstrument bis zur großen Besetzung,von der kleinen lyrischen Form bis zu sinfonischen Zyklen. Vergleicht man das kompositorischeGesamtwerk, so fällt auf, wie die verschiedenen Prinzipien ineinander greifen, das Sinfonischeins Lyrische wie das Lyrische ins Sinfonische.
Vol.10 der Friedhelm Döhl Edition beinhaltet ‘Musik für Solostreicher’ - für Violine, Viola, Violoncello, Violine/Violoncello, Kontrabaß - in Interpretationen von hervorragenden Spezialisten ihres Instruments, mit denen der Komponist freundschaftlich verbunden war und zusammen arbeitete: Zakhar Bron (Violine), Corinna Golomoz (Viola), Johannes Moser (Violoncello), Christiane Edinger / Ulf Tischbirek (Violine / Violoncello), Jörg Linowitzki (Kontrabaß).

 
Cd21043

Alois Bröder - Kammermusik mit Gitarre
14 neue Haiku - Erdferne - Kern.Spalte. 
Abbozzi - Drei Spiele - 14 Haiku

Katalognummer: 21043

Christopher Brandt (Gitarre)
Olaf Van Gonnissen (Gitarre)
Eva Lebherz-Valentin (Sopran)
Martin Hummel (Bariton)
Friederike Richter (Klavier),
Johannes Fischer (Altblockflöte)
Linda Bangs (Baritonsaxophon)
Christoph von Erffa (Violoncello)

Der Darmstädter Komponist Alois Bröder studierte Gitarre bei Olaf Van Gonnissen und Komposition bei Toni Völker, Manfred Trojahn und Hans Ulrich Humpert. Bis 2008 schuf er rund 75 Kompositionen für verschiedenste instrumentale und vokale Besetzungen, darunter eine ganze Reihe von Werken mit Gitarre, die das originale Kammermusik-Repertoire dieses Instrumentes auf vielschichtige Weise bereichern.

 
CD21042

Friedhelm Döhl Edition Volume 9

TOMBEAU - PASSION - IKAROS. Ballett

Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks Hamburg
Hans Zender
Rundfunkorchester Hannover des NDR
Othmar Mága
Basler Sinfonieorchester
Moshe Atzmon


Katalognummer: 21042 

 


 

 
CD21038

What shall we remember?
American Songs von André Previn, Jake Heggie, John Duke, Ricky Ian Gordon

Scot Weir, Tenor
Jan Czajkowski, Klavier

Katalognummer: 21038

Eine wunderbare Einführung in das hierzulande so gut wie unbekannte Liedschaffen amerikanischer Komponisten des 20. Jahrhunderts. Das Booklet enthält alle Liedtexte auch in deutscher Übersetzung.

 

CD21029

Richard Strauss. Also sprach Zarathustra
György Ligeti Atmosphères
Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie C-Dur KV 5511

Stuttgarter Philharmoniker
Dirigent: Gabriel Feltz

Katalognummer: 21029

 

„One of the finest surround recordings we have ever heard!“

schwärmt der amerikanische Audio-Guru David Griesinger über die Produktion „kosmischer“ Werke von Richard Strauss, György Ligeti und Wolfgang Amadeus Mozart. Zusätzlich zur hervorragenden Stereo Fassung ist eine Bonus-CD beigelegt, die die Aufnahme im DTS-Surround Format enthält. Diese Surround-CD ist auf jedem DTS-fähigen DVD-Player in Verbindung mit einer Surround-Anlage abspielbar.

 


 

 
CD21028

Friedhelm Döhl Edition Volume 6
SYMPHONIE für Cello und Orchester
‚wie im Versuch, wieder Sprache zu gewinnen’
SOMMEREISE. Klavierkonzert
ZORCH / Sound-Scene für Bigband und drei offene Flügel

Heinrich Schiff, Cello
Rundfunksinfonieorchester Saarbrücken
Hans Zender
Rudolf Buchbinder, Klavier
Bamberger Symphoniker
Horst Stein
RIAS BIG-BAND, Klaus Martin Ziegler
Flügel: Harald Bojé, Jolyon Brettingham-Smith, Robert Spillmann

Katalognummer: 21028

Martin Demmler in FonoForum 08/ 06: "Die dunkle Seite der Romantik wird vor allem in der 'Symphonie für Cello und Orchester' beschworen. Es ist eine kraftvolle, ausdrucksstarke Musik, die Döhl schreibt. Sehr viel lichter, geradezu heiter und rhythmisch pointiert kommt das Klavierkonzert 'Sommerreise' daher. Der virtuos-spielerische Charakter des Kopfsatzes steht in Kontrast zu den farbenprächtigen Klangflächen, mit denen der zweite und letzte Satz eröffnet wird. Döhl selbst spricht in diesem Zusammenhang von einer sommerlichen Himmelslandschaft."

„Schlichtweg ein Ereignis!“ titelte das Fono Forum über die Musik Friedhelm Döhls. Volume 6 der Friedhelm Döhl Edition präsentiert sein Cello- und Klavierkonzert, außerdem die aberwitzige „Soundscene“ ZORCH für Bigband und drei offene Flügel. Mit den Solisten Heinrich Schiff und Rudolf Buchbinder sind die Konzerte grandios besetzt.

 
CD21027

Richard Strauss. Eine Alpensinfonie
Mikolajus Konstantinas Ciurlionis. Im Wald

Philharmonisches Orchester des Theaters Altenburg Gera
Gabriel Feltz

Katalognummer: 21027

 
CD21037

Friedhelm-Döhl-Edition Volume 8
Melancolia
Gesang der Frühe (Dialog mit Schumann)

Edith Gabry, Sopran
Kölner Rundfunkchor und -Sinfonieorchester
Christoph von Dohnanyi
Philharmonisches Orchester Lübeck
Roman Brogli-Sacher

Katalognummer: 21037

Vol. 8 dieser Reihe vereint das erste und letzte Orchesterwerk Döhls mit der 1967 entstandenen „Melancolia“ und dem „Gesang der Frühe“ aus dem Jahr 2005. Von Döhls Orchesterwerken ist jedes ein Individuum, auf kein Schema festzulegen, weder „absolut“ noch „programmatisch“.

DIE WELT, 24.11.2007

Melancolia, im Auftrag des WDR entstanden und von Christoph von Dohnányi mit dem Kölner RSO uraufgeführt, bezieht sich auf den gleichnamigen Kupferstich von Albrecht Dürer. Ausgangspunkt der Komposition war die antik-mittelalterliche Doppelbedeutung des Begriffs "Melancholie": Depression und Reflexion. Das auf Dürers Stich abgebildete Magische Quadrat verheißt eine rätselhafte Synthese von Zahl und Mystik. Zum geistigen Hintergrund des Orchesterstücks "Gesang der Frühe" zählen die dichterischen Welten Hölderlins, Novalis' und Jean Pauls ebenso wie die angsttraumhaften Menschenbilder des englischen Malers Francis Bacon. Ohrenfällig sind Schumann-Anklänge, die einer Liebeserklärung an den Romantiker gleichkommen. Doch auch die "Wunde Mahler" öffnet sich wieder - nebst eigenen Werkspuren (Medea-Monolog, Gauner- und Ganoven-Boogie aus den Klavierballaden).

 
CD21035

Sergej Rachmaninoff: Die Totensinsel & Der Fels
Alexandre Skrjabin: Prométhée Le poème du feu

Andreas Boyde, Klavier
Stuttgarter Philharmoniker
Philharmonia Chor Stuttgart
Gabriel Feltz

SACD, stereo & multichannel (Hybrid)


Katalognummer: 21035

 

Zwei nicht-musikalische Vorlagen dienten Rachmaninoff als Inspiration für die hier präsentierten Werke: Eine Erzählung Anton Tschechows als Vorlage für „Der Fels“, das erste größere Werk des damals 19-jährigen Rachmaninoff, Arnold Böcklins Gemälde „Die Toteninsel“ als Anregung zu seiner gleichnamigen Tondichtung.

Alexandre Skrjabins „Prométhée – Le poème du feu“ ist die letzte Tondichtung des russischen Komponisten.

Skrjabin folgte einem harmonischen System, das nicht mehr auf Dur-Moll-tonalen Bindungen fußt, sondern auf der Verwendung eines auf QuartschichtungenAkkordes, des sogenannten „mystischen Akkords“ oder auch „Prometheus-Akkords“ (letztere Benennung nach dem Orchesterwerk Promethée – Le Poème du Feu).

 
CD21033

Friedhelm Döhl Edition Volume 7
Requiem 2000. Atemwende

Mechthild Seitz, Alt
Ekkehard Abele, Bariton
Zsigmond Szathmáry, Orgel
Kantorei an St. Marien Kassel
Vokalensemble Kassel
Hans Darmstadt

Katalognummer: 21033

Volume 7 der Friedhelm Döhl Edition dokumentiert eine Aufführung seines Requiem an St. Marien, Kassel unter Hans Darmstadt.

Friedhelm Döhl:

“Requiem“ ist auch Auseinandersetzung mit der menschlichen Existenz, ausgesetzt  "auf schmalem Grat", auch Auseinandersetzung mit der (vom Menschen angemaßten) "Apocalypse now". - Den ersten Ideen folgte Zweifel. Zweifel, ob ..., Zweifel, wie..., Zweifel an Sinn und Form ... „

FonoForum Februar 2007

"In seinem Requiem "Atemwende" verzichtet Friedhelm Döhl gänzlich auf Streicher - und schafft stattdessen mit Bläsern, Schlagwerk, Soli und Chor sowie einer hochvirtuosen Orgelpartie eine ganz eigene Klangsprache, die sich einer breiten, stilistisch weit gefächerten Farbpalette bedient. Dabei folgt das zweiteilige, rund siebzigminütige Werk dem lateinischen Messtext nur noch rudimentär und vertont stattdessen ausdrucksmächtige Gedichte von Paul Celan und Nelly Sachs: ein eindrücklicher, exzellent instrumentierter und stellenweise tief anrührender Beitrag zur Gattung des Requiems, der hier auf mehr als beachtlichem Niveau musiziert wird."

Die Welt, 24.3.2007

„Die Menschheit atmet unter dunklen Sternen

Passend zur Passionszeit bringt das Label Dreyer-Gaido die Nummer sieben seiner sorgsamen Friedhelm-Döhl-Edition heraus: Das "Requiem 2000 (Atemwende)", für die Tage der Neuen Musik an der Kasseler Martinskirche entstanden.

Das in zwei Mal sieben Sätzen angelegte Werk spiegelt vier Jahrzehnte eines kompositorischen Schaffens, das sich nicht Stück für Stück, sondern gleichsam in kosmischen Ringen vollzog - als spiralförmig mäandernder Schöpfungsprozess, der das chronologische Früher und Später in eine changierende Allgegenwart aufzulösen scheint.

Schon in Döhls Oper "Medea" und in der "Symphonie für großes Orchester" liefen Beziehungsfäden, Themenstränge und Assoziationsströme aus früheren Werkgruppen und Bruchstücken zusammen. Gleiches gilt für das "Requiem 2000", in dem sich nicht nur Teilstücke der unvollendeten Orgelmesse gedanklich wiederfinden, sondern auch die "Missa" für Schlagzeug und Posaunen. Zu schweigen von Döhls immerwährender Passion für die endzeitlich getönte Poesie des Dichterpaars Nelly Sachs und Paul Celan. Ihrem Metaphernschatz entlehnte er die Überschriften der beiden Werkteile: "Sternverdunkelung" und "Atemwende".

Quellen seiner Textcollage sind außerdem die Bibel, das Missale, Bach, der Lyriker Georg Trakl und die Schriftstellerin Jeanette Lander. In langer kompositorischer "Zweifelsarbeit" schuf Döhl ein nicht-liturgisches "Requiem", in dem der Mensch an der Zeitenwende auf dem Spiel steht, ausgesetzt "auf schmalem Grat". Mit Chor / Doppelchor, Soli, Orgel, Posaunen, Trompeten, Flöten und Schlagzeug maßvoll besetzt, lässt der Zyklus vom lateinischen Requiem fast nur Ruinen stehen. In Teil eins schwinden Licht und Hoffnung zu Angst und Finsternis, Teil zwei führt von Verzweiflung zu Aufruf und Trotz. Klanglich mischen sich Kirchentonales und Post-Atonales, Mixtur und Geräusch, freie Fantasie und Kanonkunst, Rezitation, liedhafter Gesang und chorische Dramatik. Wer wagt eine Wiederaufführung - und gewährt Bachs Matthäus-Passion ein Jahr Schonzeit?“

 
CD21032

Rudolf Hindemtih Edition Volume 3
Hindemith als Interpret - Historische Aufnahmen

Rudolf Hindemith, Cello
Paul Hindemith, Viola
Amar Quartett
Alice Ehlers, Cembalo
Mariangela Granata, Klavier

Katalognummer: 21032

Volume drei der „Rudolf Hindemith Edition“ präsentiert historische Aufnahmen mit Rudolf Hindemtih, unter anderem Beethovens „Duett mit zwei obligaten Augengläsern“ aufgenommen in den 20er Jahren mit Paul und Rudolf Hindemith. Alle Aufnahmen sind aufwendig restauriert worden.

 
CD21021

Friedhelm Döhl Edition Volume 3
Musik für offenen Flügel

CADENZA für 2 offene Flügel
ODRADEK für 2 offene Flügel
7 HAIKU für offenen Flügel
NACHTFAHRT für offenen Flügel und Schlagzeug

Friedhelm Döhl
Marianne Schroeder
Janos Döhl, Schlagzeug

Katalognummer: 21021

 

Cover: Originalbeitrag von Günther Uecker zur Friedhelm Döhl Edition

 
CD21019

Friedhelm Döhl Edition Volume 2
Musik für Klavier

FIESTA  Ballett für 2 Klaviere
3 BALLADEN (nach Celan) für Klavier
UND WENN DIE STIMME... (nach Beckett) für Klavier
TRAUM-STÜCKE für Klavier
PORTRAITS für Klavier
TEXTUR für Klavier

Mats Persson / Kristine Scholz, Klavier-Duo
James Tocco, Klavier
Friedhelm Döhl, Klavier

Katalognummer: 21019

Die Welt: „Tastenfeuerwerk mit Trotz, Totentanz und Trillerpfeife."

 

CD21016... wie ein Cherub aus den Wolken
Hommage an Bettine von Arnim
Lieder und Texte

Verena Rein, Sopran
Axel Bauni, Klavier


Katalognummer: 21016

Sprecherinnen und Sprecher:
Britta Sommer - Bettine von Arnim
Barbara Becker - Briefzitate
Frank Hessenland – Zwischentexte
Markus Hoffmann – Briefzitate
Autorin: Bettina Brand

 
CD21013

Friedhelm Döhl Edition Volume 1
Kammermusik
SOUND OF SLEAT. Streichquartett
WINTERREISE. Streichquintett
Bruchstücke zur Winterreise für Klavier
NOTTURNO für Akkordeon und Kontrabass

LaSalle-Quartet
Auryn-Quartett/ Boris Pergamenschikow, Cello
James Tocco, Klavier
Hugo Noth, Akkordeon
Ovidiu Badila, Kontrabass

Katalognummer: 21013

FonoForum: „Schlichtweg ein Ereignis!“

Wilfried Gruhn in Metzler Komponistenlexikon: „Döhls Musik repräsentiert eine zentrale ästhetische Position neuer Kunst. Komponieren ist ihm Selbstbefragung des eigenen Seins, Musik Medium der Selbstbegegnung in einer Welt, deren Gebrochenheit und Brüchigkeit in der Kunst zum Vorschein gebracht werden soll. ... So steht die partielle Kargheit kantiger Konturen,  repetitiver Rhythmen und greller Kontraste in einem direkten Wechselbezug zu hochexpressiver Kantabilität und dionysischer Klangsinnlichkeit.“

 
CD21003

Bronius Kutavicius. The Gates of Jerusalem

St. Christopher Chamber Orchestra/ Aidija Chamber Choir

Donatas Katkus

Katalognummer: 21003

Der litauische Komponist Bronius Kutavicius, manchmal ironisch als „letzter heidnischer Komponist“ bezeichnet, legt in diesem Werk das geographische Panorama religiöser Riten aus verschiedenen Teilen der Welt offen, ausgehend von den kulturellen Einflüssen auf die Stadt Jerusalem, die zu jeder Himmelsrichtung drei Stadttore hat.

Martin Demmler in FonoForum: „Bronius Kutavicius erobert sich allmählich auch eine Fangemeinde im Zentrum Europas.“

Lutz Lesle in NEUE ZEITSCHRIFT FÜR MUSIK : „Die künstlerische Interpretation dieser „Echos der alten Weltkulturen“ durch das St. Christopher-Kammerorchester und den Aidija-Kammerchor aus Vilnius wirkt in höchstem Grade authentisch.“

 
CD21040

Annette von Droste-Hülshoff

Da floss ihr grünes Blut. Gedichte

Carola von Seckendorff, Konzept und Rezitation

Juliane Ankele, Cello und Komposition

Katalognummer: 21040

Die vorliegende Aufnahme bietet eine Auswahl aus der großen Vielfalt des lyrischen Werkes der Droste. Es wird ein Bogen geschlagen von den ganz frühen Gedichten der Kindheit und Jugend bis hin zu den reifen Werken wenige Jahre vor ihrem Tod.

 
CD21002

Johannes Brahms

Vier ernste Gesänge, Lieder 

 

Hidenori Komatsu, Bariton
Jörg Demus, Klavier

Katalognummer: 21002

Johannes Brahms über die Vier ernsten Gesänge in einem Brief an Marie, die Tochter Clara Schumanns:
„Durchspielen können Sie die Gesänge nicht, weil die Worte Ihnen jetzt zu ergreifend wären. Aber ich bitte, sie als ganz eigentliches Totenopfer für ihre geliebte Mutter anzusehen und hinzulegen.“

 
CD21006

La Bellina

Silke Meyer, Blockflöte
Claudia Krawietz, Cembalo

Katalognummer: 21006

Werke von Pandolfi Mealli, Francois Couperin, Anne Dancian Philidor, Joseph Bodin de Boismortier, Louis Couperin, Angelo Berardi
Im Mittelpunkt dieser Produktion steht die Sonate Nr. 4 aus „6 Sonates pour un clavicin et une flute traversière op. 91“ von Joseph Bodin de Boismortier.

 


 

 
CD21024

Friedhelm Döhl Edition Volume 5
Gesangsszenen und Mikrodramen

MEDEA-MONOLOG
für Sopran und Kammerensemble‚
SZENE ÜBER EINEN KLEINEN TOD’
für Frauenstimme, Flöte und Cello
A & O / Mikrodrama II
für einen Sprecher selbviert, 4 Lautsprecher,
Tonband und Requisiten
ANNA K / Informationen über einen Leichenfund
Mikrodrama III für einen Sprecher, große Trommel,
stummes Cello, 4 Lautsprecher und Requisiten
‚AUF SCHMALEM GRAT’ / Requiem für 6 Stimmen
FRAGMENT SYBILLE nach Hölderlin für Bariton, Flöte, Viola, Cello und Klavier
June Card, Sopran
Bonner Ensemble für Neue Musik
Francis Travis
Hanna Auerbach, Stimme
Gerhard Braun, Flöte
Werner Taube, Cello
Helmut Krauss, Sprecher
Collegium vocale Köln
Wolfgang Fromme
Günther Reich
Ensemble Peter Stamm

Katalognummer: 21024


Lübecker Nachrichten: „Beeindruckend in seiner Wucht der Medea-Monolog von 1980. Dieser Monolog der Leidenden, die zugleich Täterin ist, gehört zu den großen Würfen im Werk Döhls."

 
CD21005

Double Talk. Contemporary Japanese Music

Werke von Michiharu Matsunaga, Maki Ishi, Satoshi Ohmae, Toshio Hosokawa,   Yoshirio Kanno, Makoto Shinohara

Gudula Rosa, Blockflöten
Makiko Goto, Koto

Katalognummer: 21005

Dirk Hühner in RADIO kultur:  „Wahre Klangwunder vollbringt Gudula Rosa auf ihren Blockflöten...“

Gerhard Braun in Tibia: „Die beiden Interpreten verdienen höchste Anerkennung für ihre von einer meditativen Grundhaltung geprägte Darbietung, die allen technischen Anforderungen genügt und nicht nur im Konzert, sondern (was durchaus nicht selbstverständlich ist) auch aus dem Lautsprecher eine starke Ausstrahlung vermittelt. Prädikat: Höchst empfehlenswert!“
 
Cd21026

The contemporary voice of Turkish music
Werke von Ahmed Adnan Saygun, Ilhan Usmanbas, Fazil Say, Muammer Sun, Meliha Doguduyal    
    

Atilla Aldemir, Violine
Sevki karayel, Klavier

Katalognummer: 21026

FonoForum 12 / 05: "Ein Glücksfall ist es, dass sich so souveräne Interpreten wie Atilla Aldemir und Sevki Karayel diesem ungewöhnlichen Programm mit Haut und Haar verschrieben haben. Auch das Klangbild überzeugt."

Fazil Say: „Diese CD-Aufnahme zählt zu den seriösesten und professionellsten Arbeiten über türkische Komponisten, die jemals in der Türkei oder in anderen teilen der Welt entstanden sind. Es erfüllt mich mit Stolz und Freude, mit meinem Stück einen kleinen Beitrag zu dieser Arbeit leisten zu können.“

 
CD21025

HerbstempfindungenRobert Schumann. Lieder aus dem Schaffensjahr 1850 

Scot Weir, Tenor 
Rainer Hoffmann, Klavier

Katalognummer: 21025

In der letzten Schaffenszeit zwischen 1849 und 1852 drängte es Robert Schumann an die Grenzen der Beziehung von Wort und Ton zu gelangen. Die Vokalkomposition in jeglicher Gestalt wurde zum zentralen Anliegen und überflügelte das Interesse am angestammten Klavier wie an der Symphonik.

 
CD21022

Respighi: Fontane di Roma - Feste Romane & Suk: Scherzo Fantastique

Philharmonisches Orchester des Theaters Altenburg - Gera
Gabriel Feltz

Katalognummer: 21022

Gerhard Anders in „Das Orchester“: „Wohnt nicht eine gewisse Portion Schizophrenie der Tätigkeit des Rezensenten inne? Von ihm werden, zu Recht, zwei grundverschiedene Tugenden erwartet: sein mit Hintergrundwissen prall gefülltes Säcklein stets griffbereit zu haben und zugleich – gewissermaßen als Personifikation eines „unbeschriebenen Blattes“ – dem zu rezensierenden Gegenstand völlig unvoreingenommen entgegenzutreten. Doch wer vermag dies zu leisten? Häufig genug lastet das Säcklein schwer auf unserem Buckel, es befrachtet uns mit Scheinwissen, sprich: mit Vorurteilen über das, was da vor uns liegt. Wir glauben, von der Hülle auf sein Inneres schließen zu können.

Hier wird von einer konkreten Erfahrung berichtet, die mich rückblickend nachgerade beschämt: Respighi, Römische Brunnen, Römische Feste, na ja, Glitzerkram ohne Tiefgang, das Ganze gespielt von einem „Provinzorchester“. Dazu ein weitgehend unbekanntes Stück von Joseph Suk, um die CD aufzufüllen – also gut, hören wir mal ’rein… Und dann dies: Ein glänzend disponiertes, grandios aufspielendes Orchester, geleitet von einem gleichermaßen charismatischen wie intelligenten jungen Dirigenten, dazu ausgeklügelte Aufnahmebedingungen: Respighis oft gescholtene, der Oberflächlichkeit geziehene Musik wird zum Ereignis, und Suks Scherzo Fantastique erweist sich als echte Entdeckung!

Im Booklettext führt Dirigent Gabriel Feltz detailliert aus, worin seine Motivation bei der vorliegenden Einspielung lag und wie er diese – gemeinsam mit einem Aufnahmeteam von Radio Bremen in der offenkundig sehr guten Akustik des Geraer Konzerthauses – realisieren konnte: Ausgehend von Feltz’ Frage, wie es möglich sei, „die enorme Klangfülle der Partituren so transparent zu halten, dass viele uns besonders faszinierende Details […] bewusst hörbar werden“, wurde zunächst experimentiert: mit ungewöhnlichen Orchesteraufstellungen, mit Dämpfern aller Art. Vor allem aber haben Orchester und Dirigent viel Mühe darauf verwendet, Respighis raffinierte Dynamik so umzusetzen, dass eine immense Bandbreite zwischen kaum hörbarem pianissimo und gewaltigen fff-Entladungen erlebbar wird. Das Ergebnis ist außergewöhnlich: Ohne etwa manipulierend in die Partitur eingreifen zu müssen, wurde dem Medium CD gegeben, was ihm frommt. So entstanden Klangwirkungen, wie sie im Konzertsaal – zumindest bei herkömmlicher Orchesterdisposition – selten zu hören sind.

Alles andere als ein Lückenfüller ist Joseph Suks 1903 komponiertes Scherzo Fantastique. Im Gegenteil: Das fantasievolle, an den späten Dvor¡ák gemahnende Werk fungiert als wohltuender Kontrast zu Respighis prachtvoller, unleugbar aber an einem entscheidenden Mangel krankender Musik; es fehlt ihr an zwingenden melodischen Einfällen vom Schlage jener Streicherkantilene aus Suks Scherzo, die allein den brennenden Wunsch nach mehr Musik dieses zu Unrecht wenig gespielten Meisters entfacht.“

 
CD21023

Friedhelm Döhl Edition Volume 4

Gesang und Klavier. Liederzyklen 

„...wenn aber“ / 9 Hölderlin-Fragmente

Trakl-Lieder

7 Haiku
Unterwegs / 7 Stationen
Itke Songs

Dietrich Fischer-Dieskau, Bariton
Aribert Reimann, Klavier
'Eva Csapò, Sopran
Mario Venzago, Klavier
Friedhelm Döhl, Akkordeon

Katalognummer: 21023

FonoForum: „Des Sängers vorbildlicher Einsatz auch für zeitgenössisches Schaffen wird mit den Hölderlin-Fragmenten 'Wenn aber' dokumentiert. Sehrende, intellektuell zerfurchte Musik, da kommt kaum jemand an Fischer-Dieskau heran."

 
CD21007

Hidenori Komatsu & Jörg Demus live in der Musikhalle Hamburg

Hidenori Komatsu, Bariton
Jörg Demus, Klavier

Katalognummer: 21007

Lieder von Franz Schubert und Johannes Brahms
Live-Aufnahme aus der Musikhalle Hamburg vom Februar 2002

 

 
CD21036

Tehran Symphony Orchestra live in Osnabrück

Werke von Hassan Riahi, Pjotr Tchaikovsky, Nader Mashayekhi

Salar Aghili, Gesang
Harir Shariatzadeh, Daf
Amir Sarraf, Klavier
Teheraner Symphonieorchester
Nader Mashayekhi

Katalognummer: 21036

 

 

Diese CD dokumentiert ein einzigartigen Konzert: Im Rahmen des Morgenland Festival Osnabrück spielte das Tehran Symphony Orchestra zum ersten Mal in Deutschland. Daniel Barenboim lud das Orchester spontan zu einem Konzert in die Berliner Staatsoper ein. Die Weltpresse von New York Times bis Australian News und Jerusalem Post widmete dem Konzert große Beiträge. Die Aufnahme vermittelt einen Eindruck von dem Enthusiamus, mit dem das Orchester in Deutschland empfangen wurde.

NDR Info, CD Tipp der Woche
„Botschafter im doppelten Sinne: Das Sinfonieorchester Teheran vermittelt den Iranern die westliche Orchesterkultur einerseits und zeigt dem Westen andererseits ein friedliches Bild des Iran - und ist damit Botschafter in doppeltem Sinne.
“

 
CD21015

Fanny Hensel - Emilie Mayer - Luise Adolpha Le Beau
Emilie Mayer (1812-1883)
- Symphonie Nr. 5 f-moll
Fanny Hensel (1805-1847)
- "Hero und Leander"
Dramatische Szene für eine Singstimme mit Begleitung des Orchesters
Luise Adolpha Le Beau (1850-1927)
- Klavierkonzert mit Orchesterbegleitung d-moll op. 37


Maacha Deubner, Sopran
Katia Tchemberdji, Klavier
Kammersymphonie Berlin
Jürgen Bruns

Katalognummer: 21015

 

 

Sven Kerkhoff in www.musikansich.de: „Dass Frauen dieses und jenes in der Kunst nicht können, geistert nach wie vor durch die Köpfe. Eine solche Einschätzung gibt es heute z. B. hinsichtlich der Orchestermusik. Sinfonien, so scheints, sind eben Männersache. Umso wichtiger ist die Neuerscheinung, die das kleine Label Dreyer/Gaido auf den Markt gebracht hat. Es handelt sich um den Live-Mitschnitt eines Berliner Konzerts, welches 2001 im Rahmen des Projekts "Der männliche und der weibliche Beethoven" gegeben wurde.

Ein ambitioniertes Projekt und ein ebensolches Konzertprogramm spiegeln sich also auf der CD wieder, die dann auch mit einem sorgfältigen und informativen Booklet aufwartet, das einige Details zu den vorgestellten Komponistinnen beinhaltet.Die Kammersymphonie Berlin spielt unter Jürgen Bruns engagiert und mit viel Verve - die mitgeschnittenen Bravo-Rufe aus dem Publikum an Ende sind beileibe kein Zufall. Diese CD weist also den Weg auf vergessene Pfade der Musikgeschichte und ist vor allem wegen der Aufnahme der 5. Symphonie verdienstvoll.“

 
CD21014

Anatolijus Senderovas. Concerto in Do

David Geringas, Cello
Symphony Orchestra of the Lithuanian Academy of  Music
Robertas Servenikas

Tatjana Schatz-Geringas, Klavier
Geir Draugsvoll, Bajan
Zbignievas Zilionis, Schlagzeug

Katalognummer: 21014

 

 

Anatolijus Senderovas erhielt für sein Concerto in Do den ”Europäischen Komponistenpreis 2002“

Die Produktion enthält neben der Live-Einspielung des Cellokonzertes von Anatolijus Senderovas bei Young Euro Classic in Berlin weitere Werke, die Senderovas seinem Freund David Geringas zugeeignet hat.

Susan Shineberg in International Art Manager: „The ecstatic response of the audience was extraordinary, six curtain calls for the performers and composer. It is hard to recall another instance where a non-specialist  audience has hailed contemporary music with such spontaneous enthusiasm.”

 
CD21020

L’invitation au voyage

Scot Weir, Tenor
Karola Theill, Klavier

Katalognummer: 21020

Lieder von Henri Duparc, Gabriel Fauré, Claude Debussy, Francis Poulenc, Maurica Ravel

 

 
CD21009

Rudolf Hindemith Edition Volume 1
Klavierwerke, Streichquartette, Sextett – Serenade, Suite für Klavier und Orchester

Jutta Müller-Vornehm, Kolja Lessing, Philharmonisches Staatsorchester Bremen, George Alexander Albrecht

Katalognummer: 21009

NEUE MUSIKZEITUNG: „Kolja Lessing als Solist und Alexander Albrecht am Dirigentenpult präsentieren nun die Suite für Klavier & Orchester als sehr kurzweilige Komposition, ..., die Einflüsse von spanischer Folklore und Jazz verrät und in allen unterschiedlichen Genre- und Satztypen stets durch lakonische Kürze gekennzeichnet ist. Rudolf Hindemith offenbart eine durchaus verblüffende Originalität und ein sprühendes Temperament.“
 
CD21017Trivium

Werke von Joaquín Turina, Rodrigo Riera, Federico Mompou, René Eespere.

Hermann Hudde, Guitar
Burkhard Schmidt, Violine
Gary Wolf, Flöte

Katalognummer: 21017

„Dear Mr. Hudde. You gave me an enormous surprise. You and your chamber music partners have wonderfully recorded my piece of music Trivium. 
Rene Eespere - Estonian composer“

„It’s nice to see the three pieces by Rubén’s late father, which I published with Universal Edition 19 (!) years ago. He is rarely remembered now, but as he was a modest man I don’t suppose he feels badly about it!. Minimalism is not my favourite musical idiom, but on hearing Trivium my worst fears proved groundless!. Trivium is a delightful piece with a contemplative stillness that is very north European - not least that of Finland. With my very best wishes, Sincerely, John Duarte“

Jörg Jewanski - Fono Forum 
Mai 2004: „Zurückhaltende, feine und tonschöne Art des Spielens"


Thomas Muttray-Kraus - Akustik Gitarre Germany, Juli/August 2004: „Eine CD mit viel Licht und vereinzelten Kritikpunkten. Das Titelstück jedoch belohnt ein Hineinhören allemal!".


Christian Moritz - GitarreHamburg.de 
2004: „Vielmehr stellt sich Hermann Hudde mit einem aus tiefster Überzeugung zusammengestellten Programm vor und präsentiert sich dabei als ein Musiker, der es schafft, seine Zuhörer in ihrem tiefsten Inneren zu berühren...Ein mehr als gelungenes Debut!"

 
CD21008

Quasi Improvisata

Werke von Sofia Gubaidulina,
Astor Pizzolla, Lepo Sumera,
Eduardas Balsys, Anatolijus Senderovas

David Geringas, Cello
Geir Draugsvoll, Bajan

Katalognummer: 21008

Johannes Saltzwedel in KulturSPIEGEL: „Jüngster Streich: ein Album, auf dem Geringas von dem Norweger Geir Draugsvoll am Bajan begleitet wird, einem Knopfakkordeon mit Orchestersound. Faszinierend klingt das."

 
CD21012

My Recollections

Werke von Vytautas Barkauskas, Bronius Kutavicius, Anatolijus Senderovas,
Osvaldas Balakauskas, Mindaugas Urbaitis

David Geringas, Cello
Tatjana Schatz-Geringas, Klavier
Petras Geniusas, Klavier

Katalognummer: 21012

Die Welt: „My Recollections' versammelt virtuos auftrumpfende und selig vor sich hinsingende Charakterstücke. Sie ergeben ein reich gestuftes Panorama wohltönender Klanghorizonte und sind geprägt von Erinnerungen an eine gemeinsame, von den politischen Verhältnissen korrumpierte Vergangenheit."

 
CD21018

Rudolf Hindemith Edition Volume 2

Mariangela Granata, Klavier
Ludger Maxsein, Klavier
Eduard Brunner, Klarinette
Alfred Schopper, Violine
Miwako Ninomiya, 2.Violine
Rhoda Lee Rhea, Viola
Rudolf Hindemith, Violoncello
Rudolf Knerer, Kontrabass

Katalognummer: 21018

Sieben Präludien und Fugen, Sonatina Nr. 1, Sonatina Nr. 2, Sonatina Nr. 4, Sonatina Nr. 5, Sonatina Nr. 6, Walzer aus der Oper „Des Kaisers Neue Kleider”, Sextett (Serenade) für Klarinette, Streichquartett und Kontrabass

 

 
CD21039

Ko-Ku
Zeitgenössische japanische und chinesische Musik für Blockflöte und Perkussion

Gudula Rosa, Blockflöten
Haruka Fujii, Perkussion

Bestellnummer: 21039

Neben Werken von Akira Miyoshi, Maki Ishii, Ming-chi Chan, Michiharu Matsunaga und Maki Ishii haben die Interpretinnen auch ein Werk eines Amerikaners in diese Sammlung integriert, weil es sich mit fernöstlichen Vorbildern beschäftigt: Ryoanji von John Cage.

Die Aufnahme entstand im Sendesaal von Radio Bremen, der bekannt ist für seine herausragende Akustik.

 
CD21031

La Note d'Or

Werke der Belle Époque (Ernest Chausson, Guillaume Lekeu, Maurice Ravel, Gabriel Fauré)
für Sopran, Streichquartett und Klavier

Verena Rein, Sopran
Ciurlionis Streichquartett, Vilnius
Sergej Okrusko

Katalognummer: 21031

Mit der Berliner Sopranistin Verena Rein, dem litauischen Ciurlionis Quartett und dem ukrainischen Pianisten Sergej Okruško ist eine Einspielung gelungen, die vor Temperament und Leidenschaft sprüht und auch in ihren lyrisch-melancholischen Momenten den Hörer in den Bann zieht.

Wolfgang Stapelfeldt, Radio Bremen „...In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es in Frankreich verstärkte Bemühungen um eine Emanzipation der ars gallica, der französischen Musik. Dies wird uns auf anschauliche Weise in einem Booklet einer wunderbaren CD aus dem Hause Dreyer.Gaido vermittelt. Titel der CD : La Note d'Or, mit Liedern von Ernest Chausson, Guillaume Lekeu und Gabriel Fauré, sowie dem Streichquartett F-Dur von Maurice Ravel..."

klassika.info 12/2006: „Der französischen Mélodie gelang zum Ende des 19. Jahrhunderts eine Loslösung von den ausländischen und vor allem den deutschen Vorbildern des Kunstlieds. Die französischen Komponisten suchten und fanden eine eigene Klangsprache, die geprägt ist von einer ausgefeilten Balance und äußerster Differenzierung. Mit der Sopranistin Verena Rein, dem litauischen Čiurlionis-Quartett und dem ukrainischen Pianisten Sergej Okruško liegt eine Einspielung vor, die eben diese Eigenschaften des französischen Liedes mit Temperament und Leidenschaft präsentiert. Die Vokalwerke von Chausson, Lekeu und Fauré werden abgerundet durch das F-Dur Streichquartett von Ravel. Die Klangqualitätät der Aufnahme bewegt sich wie die Interpretation auf hervorragendem Niveau.“

 
CD21041

Gustav Mahler. Sinfonie Nr. 7

Stuttgarter Philharmoniker
Gabriel Feltz

Die 7. Sinfonie passt schlecht in das gängige Bild Mahlers als eines zutiefst pessimistischen Mahners, eines Darstellers kommender Apokalypsen, eines Vorahners traumatischer Erfahrungen von Krieg, Leid, Tod, Zerstörung. Vielleicht deshalb ist die allgemeine Mahler-Renaissance ab Beginn der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts an diesem Werk immer vorbeigegangen. Mahler selbst sagte über diese Symphonie, sie sei „mein bestes Werk und vorwiegend heiteren Charakters“. Kann man also Mahler als heiteren Optimisten ernst nehmen? Gabriel Feltz versucht es jedenfalls mit dieser spannenden Interpretation, live aufgenommen im August 2007.

Katalognummer: 21041

 

 

 "Zunächst mag die Tontechnik zu verblüffen: So direkt, so ausgewogen und zupackend klingt das Orchester in der Stuttgarter Liederhalle. Dann aber ist es die deutlich zur Sachlichkeit neigende Interpretation von Gabriel Feltz, die einen neuen Blick auf die Partituren zulässt.
So bleibt die Gefühlstemperatur stets kontrolliert und verliert sich nicht in schwelgerischen Überhitzungen oder abgründiger Starre -  selbst im Kopfsatz der 6. Sinfonie. Das kommt vor allem dem Bläserapparat und der Präsenz einer von Mahler genau ausgehörten Instrumentation zugute (wie im Scherzo der 7. Sinfonie). Mit kühlem Kopf konzipierte Einspielungen ohne ausgeprägte Fieberkurven - angesichts der Katalog-Konkurrenz nicht die schlechteste Empfehlung."
Michael Kube in Fono Forum
 
CD21011

Edvard Grieg. Romanser. Lieder
Haugtussa Zyklus op. 67 und einzelne Lieder

Silke Schimkat, Alt
Franck-Thomas Link, Klavier

Bestellnummer: 21011

Christian Wildhagen in Fono Forum: "In der Subtilität der Gestaltung kann die Altistin sehr wohl mit Anne Sofie von Otters preisgekrönter Grieg-CD konkurrieren. ... Nicht zuletzt Schimkats intensive Auseinandersetzung mit der norwegischen Sprache und die klanglich delikate Begleitung von Franck-Thomas Link sind weitere Pluspunkte der Produktion."

 
CD21001

FATUM
Werke von: Konstantin Vassiliev, Leo Brouwer, Antonio José, Egberto Gismonti

Roman Viazovskiy,  Gitarre

Bestellnummer: 21001

Steve Marsh in Classical Guitar Magazine “… Certainly Fatum is one of the best recordings I have reviewed over recent years, the playing is immaculate, the programme has no low points: what more could one ask for? The undoubted highlights for the reviewer are the two works by Konstantin Vassiliev. … This is wonderful writing for the instrument – some of the best of our times. Highly recommended.”

 
Cover21004

Klavierwerke von Komponistinnen

Judith Pfeiffer, Klavier

Bestellnummer: 21004

Werke von: Marianne Martinéz, Josepha von Auernhammer, Fanny  Hensel, Clara Schumann, Cécile Chaminade, Germaine Tailleferre, Lili Boulanger, Elena Firsova, Dorothee Eberhardt

Sebastian Loskant in Nordwestdeutsche Zeitung: „Sie (Judith Pfeiffer) nimmt die Stücke einfach so ernst, wie sie es verdienen, stellt sich genau auf den jeweiligen Stil ein und bezaubert bei aller technischer Könnerschaft durch Natürlichkeit. So macht man die hochnäsige Männerwelt scharf auf komponierende Frauen und auf Klavier spielende dazu.“

 
Cover 21034

This Time The Dream's On Me

Scot Weir, Tenor
Jan Czajkowski, Klavier

Bestellnummer 21034

Scot Weir hat sich besonders als Lied- und Oratoriensänger einen Namen gemacht.
Für diese Aufnahme hat er sich zusammen mit dem jungen Pianisten Jan Czajkowski in sein Haus in den Rocky Mountains zurückgezogen und American Classics von Cole Porter, George Gershwin, Harald Arlen und Jerome Kern aufgenommen. Herausgekommen ist eine sehr persönliche Interpretation, die Weir als fantastischen Interpreten auch der populären Musik ausweist.

FonoForum Juli 2007
"Via CD wird durch die Arrangements des als Klavierbegleiter sicher nur halb geforderten Jan Czajkowski der kompositorische Anspruch auch solcher Unterhaltungspiecen unterstrichen. Weir adelt sie darüber hinaus mit der Noblesse eines Liedsängers, ohne typisch amerikanischen Zungenschlag zu unterschlagen."