Mascarenhas

Oliver Mascarenhas spielt Gulda & Kapustin 
Gulda spielt Jazz, Aufnahmen aus dem NDR Archiv von 1958 

Katalognummer 21126 

Friedrich Gulda
Konzert für Violoncello und Blasorchester
Nikolai Kapustin
Nearly Waltz, Elegie, Burlesque
Friedrich Gulda spielt Jazz
A night in Tunisia, Delaunay’s dilemma, Blue‘n’Boogie, Doin‘ the thing 

Oliver Mascarenhas, Violoncello
Bläserensemble der NDR Radiophilharmonie
Leitung: Gerd Müller-Lorenz
Johannes Nies, Klavier (Nikolai Kapustin)
Friedrich Gulda, Klavier & Blockflöte
Hans Last, Bass
Karl Sanner, Schlagzeug  

Gleich das erste Probespiel brachte Oliver Mascarenhas 1997 zur NDR Radiophilharmonie Hannover. Es folgten eine rege Konzerttätigkeit, Rundfunk- und Fernsehproduktionen, Erfolge bei internationalen Wettbewerben. Auf seiner ersten CD-Produktion präsentiert sich Oliver Mascarenhas als hochvirtuoser Interpret des Cellokonzerts von Friedrich Gulda sowie mit drei Stücken des ukrainischen Komponisten Nikolai Kapustin

Als grandiose Bonustracks hören wir Gulda mit vier Jazz-Standards, aufgenommen 1958 beim NDR. Am Bass kein Geringerer als der junge Hans alias James Last.  

„There can be no guarantee that I will become a great jazz musician, but at least I shall know that I am doing the right thing ... I don't want to fall into the routine of the modern concert pianist's life“. Friedrich Gulda

"Beim Hören stellt man sich Gulda mit falten-gerunzelter Stirn und verschmitztem Grinsen vor. Er hätte seinen Spaß gehabt an dieser hervorragenden, lustvoll und engagiert interpretierten Aufnahme.

Nicht weniger exzellent sind die Einspielungen der drei Stücke von Nikolai Kapustin (1937-2020), in denen sich Mascarenhas nie in den Vordergrund spielt und dennoch mit seinem rhythmisch exquisiten und (auch im Vibrato) fein nuancierten Spiel sowie schöner und klarer Tongebung auf sich aufmerksam macht. Der Cellist ist jedenfalls ein feinsinniger Interpret, der mit optimaler Flexibilität den musikalischen Charakter jedes Stücks und (bei Gulda) jeder Passage erfasst und sich ihm in seinem Spiel anpasst."

Remy Franck in pizzicato