Soloinstrumente

Markus Becker Kiev/ChicagoMARKUS BECKER 
KIEV CHICAGO
Bilder einer Austellung & 
Jazz Improvisationen

Katalognummer: 21085

"Dies ist kein crossover Album! Zwei musikalische Welten stehen sich gegenüber: 'Kiev' steht für die Russische Romantik des späten 19. Jahrhunderts, 'Chicago' für den Kosmos des Jazz. Was haben sie miteinander zu tun? Für mich persönlich waren bei der Konzeption dieses Albums zwei Schichten von Verwandtschaft zwischen diesen Welten interessant: eine äußere, wie der 'Groove' in einigen 'Bildern einer Ausstellung'oder die teilweise jazzige Harmonik der Skrjabin-Préludes. Ganz besonders aber interessieren mich die inneren Verbindungen zwischen 'Kiev' und 'Chicago': es sind die kompositorische oder improvisierte Freiheit, Farben, Großzügigkeit, Temperament, Überraschungspotenzial und Sinnlichkeit, die die Brücke zwischen beiden Teilen des Programms bilden." Markus Becker

"Ganz großer Klavierzauber" (Ludolf Baucke in HAZ)

 
Balthasar_Hens_Piecen_für_Bassklarinette

Balthasar Hens: Piecen für Bassklarinette

Werke von Owen Elton, Eugène Bozza, Keith Ramon Cole, David Bennet,
Werner Heider, Edwin York Bowen

Balthasar Hens, Bassklarinette
Hsiao-Yen Chen, Klavier
Liliencron-Quartet

Katalognummer 21084

Dem dunkel-samtigen Klang der Bassklarinette kann man sich nur schwer entziehen. So muss es auch den Komponisten der hier eingespielten Stücke gegangen sein, denn alle produzierten „außer Gewöhnliches“. Für seine Einspielung hat der Bassklarinettist Balthasar Hens sowohl zeitgenössische Werke als auch solche der Spätromantik und klassischen Moderne in unterschiedlichen Besetzungen ausgewählt.
 
Yu Jung Yoon plays Alexander Scriabin

Yu Jung Yoon
plays Alexander Scriabin

24 Préludes Op.11
Sonate Nr. 2 Op.19 ('Sonate-Fantaisie')
Sonate Nr. 5 Op.53

Katalognummer: 21080

Yu Jung Yoon wurde in ihrer Kindheit als Wunderkind gefeiert und gewann zahlreiche Wettbewerbe in ihrem Heimatland Korea. Im Alter von 15 Jahren wurde sie als eine der jüngsten Studenten in der Geschichte am renommierten Konservatorium in St. Petersburg aufgenommen. Nach sieben Jahren in St. Petersburg wechselte sie – mit einem kurzen Intermezzo in Deutschland – nach Paris. Ihr Spiel verbindet Virtuosität und eine tiefe natürliche Musikalität. Ihre Debüt-CD bestreitet sie mit Werken von Alexander Skrjabin, dessen Musik ihr seit Jugendzeiten ein musikalisches Zuhause ist.

 "Eine junge Dame und ein für mich neuer Name auf dem Konzert- und CD-Podium! Zugleich eine neue, aller Aufmerksamkeit seitens des Publikums würdige Künstlerpersönlichkeit... Als eine Persönlichkeit wage ich sie mit gutem Gewissen zu bezeichnen, weil sie hier auf ihrer ersten CD-Einspielung mit drei zentralen Skriabin-Werken nicht nur eine geschmeidige, für die Anforderungen plastischen und farbenreichen Klavierspiels ausgefeilte Technik besitzt. Vielmehr liegt es in ihrem gestalterischen Einflussbereich, den meisten der ihr anvertrauten Miniaturen ebenso wie den größer formatierten Abläufen Richtung, Prägnanz und wichtiger noch: eine unverwechselbare Definition in der Abmischung aller denkbaren Parameter zu verleihen.“ Peter Cossé in Klassik Heute


 

TWO
Margit Kern

Akkordeon & Elektronik

Katalognummer 21055


TWO - Fremdheit und Einheit, Zweisamkeit und wieder allein. Akkordeon allein und zusammen mit Live-Elektronik - das sind die Spielsituationen in TWO.
Die Solowerke von Samir Odeh-Tamimi und Edison Denisov sind durch ihr Thema „Schatten“ dualistisch. Tslalim ist der arabischer Begriff für Schatten - er existiert nur im Plural. Des ténèbres à la lumière - Von den Schatten ins Licht - ist das große kompositorische Thema, das Denisov in den letzten Werken seines Lebens beschäftigt hat. Die Werke von Charlotte Seither, Joachim Heintz und dem iranischen Komponisten Ali Gorji entstanden in Bezug zu Hannah Arendt, der großen deutsch-jüdischen Philosophin.

"Das Faktum menschlicher Pluralität, die grundsätzliche Bedingung des Handelns wie des Sprechens, manifestiert sich auf zweierlei Art, als Gleichheit und als Verschiedenheit. Ohne Gleichartigkeit gäbe es keine Verständigung unter Lebenden, kein Verstehen der Toten und kein Planen für eine Welt, die nicht mehr von uns aber doch von unseresgleichen bevölkert sein wird, bedürfte es weder Sprache noch des Handelns für eine Verständigung... Sprechend und handelnd schalten wir uns in die Welt der Menschen ein, die existierte, bevor wir geboren wurden, und diese Einschaltung ist wie eine zweite Geburt, in der wir die nackte Tatsache des Geborenseins bestätigen, gleichsam die Verantwortung dafür auf uns nehmen"
(Hannah Arendt aus"Vita Activa" Stg 1960)

Alle Werke wurden hier zum ersten Mal eingespielt.

Margit Kern – Akkordeon
Eine Koproduktion mit Deutschlandfunk Köln

 

Laura Ruiz Ferreres
Werke für Klarinette Solo

Katalognummer: 21049

Die junge spanische Klarinettistin Laura Ruiz Ferreres ist eine der herausragenden Solistinnen ihres Instruments. Sie präsentiert auf ihrer aktuellen CD Meilensteine der Solo-Literatur des 20. Jahrhunderts.
So unterschiedlich die Werke dieser CD zunächst erscheinen mögen, die immerhin einen Zeitraum von 1940 bis 1987 umreißen, also von fast 50 Jahren, so lassen sich doch vereinzelte ,rote Fäden’ zwischen ihnen spannen, die lockere Zusammenhänge stiften: die Idee des polyphonen Hörens bei Berio und Stockhausen, extrem kontrastierende Sätze innerhalb einer Zweisätzigkeit bei Denisov und Donatoni, die Abkehr von klassischer Dramaturgie und Zeitwahrnehmung bei Messiaen und Donatoni sowie ihr Gegenteil bei Penderecki, betonte Virtuosität bei Berio, Donatoni und Bucchi, lyrische Qualität bei Penderecki und Denisov.

 
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