Orchesterwerke

Alois Bröder THE WIVES OF THE DEAD

Alois Bröder
THE WIVES OF THE DEAD
Oper in zwei Versionen nach einer Erzählung von Nathaniel Hawthorne

Marisca Mulder | Mireille Lebel | Marwan Shamiyeh 
Florian Götz | Opernchor des Theaters Erfurt
Philharmonisches Orchester Erfurt | Johannes Pell

Katalognummer: 21106

 "Bröder versteht es, das Zwielicht, das dieses Stück bestimmt, musikalisch einzufangen und atmosphärisch auszugestalten. So wünscht man sich Opernmusik: individuell und selbständig, auf der Höhe der Zeit, markant im Ausdruck, aber stets orientiert am Ziel, eine packende Geschichte dramatisch schlüssig darzustellen." Werner Häußner in Der neue Merker

 
Sinfonie Nr. 3 in a-moll op. 44

Sergej Rachmaninow
Sinfonie Nr. 3 in a-moll op. 44 

Dortmunder Philharmoniker
Ltg. Gabriel Feltz

Katalognummer: 21105

"Rachmaninows dritte Sinfonie vermittelt uns berührend das lebenslange Ringen eines der größten russischen Musiker mit dieser Gattung. Das Resultat ist... absolut großartig: die musikalische Einfallskraft überbordend, die Themen- und Melodiengabe wie immer bei Rachmaninow einmalig, aber insbesondere die vielen wechselnden Stimmungsmomente, geschaffen durch eine äußerst kunstvolle Instrumentation, singulär." Gabriel Feltz

 
Sergej Rachmaninow Sinfonie Nr. 1 in d-moll

Sergej Rachmaninow
Sinfonie Nr. 1 in d-moll

Dortmunder Philharmoniker
Ltg. Gabriel Feltz

Katalognummer: 21100

Sergej Rachmaninows Werken hängt man bis heute gerne das plakative Etikett der „romantischen Salonmusik“ an. Gerade in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg galten Rachmaninows großer melodischer Atem sowie die Klangpracht seiner Kompositionen oftmals als verdächtig. Viele Kritiker halten seine Musik bis heute für sentimental und schwülstig. Diese Verurteilungen und Etikettierungen erfolgen jedoch oftmals unter einem verengten Blick auf das Gesamtoeuvre Rachmaninows. Ein Großteil davon ist in Deutschland bis heute weitgehend unbekannt. Dazu gehört auch die erste Sinfonie, die er mit 22 Jahren komponierte. Dieses Werk lässt einen neuen Blick auf den vermeintlich bekannten Komponisten zu.

 "This may well be the best performance yet.“ Steven Kruger in New York Arts

"Gabriel Feltz and his Dortmunders play as if the ink on the score were still wet.. .The playing is outstanding.“ Kal Rubinson in stereophile

 
Dortmunder Philharmoniker

Sergej Rachmaninow
Sinfonie Nr. 2 e moll

Dortmunder Philharmoniker
Ltg. Gabriel Feltz

Katalognummer: 21090


Mit einer fulminanten Aufnahme der 2. Sinfonie haben die Dortmunder Philharmoniker unter der Leitung von Gabriel Feltz die Gesamteinspielung der Sinfonien Rachmaninows begonnen.
Mit Gabriel Feltz, Preisträger des „Prix Rachmaninow“, steht dem Orchester ein ausgewiesener Kenner der Musik Rachmaninows vor. Das Orchester zeigt sich in hervorragender Verfassung. Ein grandioser Start, auf SACD gebannt.

 
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 3 „Eroica“ | Sinfonie Nr. 5 Stuttgarter Philharmoniker Gabriel Feltz

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 3 „Eroica“ | Sinfonie Nr. 5
Stuttgarter Philharmoniker | Gabriel Feltz

Katalognummer: 21088

Die dritte und die fünfte Sinfonie haben nicht jede für sich den für Beethoven typischen diskursiven Gestus, sie diskutieren in gewisser Weise miteinander. In der „Eroica“ sind die vier Sätze sehr unabhängig und unterschiedlich, während die Einzelsätze der Fünften durch das „Klopfmotiv“ in Beziehung stehen, das sie in verschiedener Gestalt, deutlich und aussagekräftig, durchzieht. So gesehen, sind die beiden Werke zwei unterschiedliche Antworten Beethovens auf die zu jeder musikalischen Epoche drängende Frage, was denn eigentlich eine Sinfonie sei.

 
Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 1 - Gabriel Feltz

Gustav Mahler
 Sinfonie Nr. 1
Stuttgarter Philharmoniker

Gabriel Feltz

Katalognummer: 21082

Gabriel Feltz begann 2007 mit der Einspielung aller Sinfonien Gustav Mahlers mit den Stuttgarter Philharmonikern. Die Edition umfasst zum jetzigen Zeitpunkt die Sinfonien 1, 3, 4, 5, 6 und 7 und wird 2016 vollendet sein. Die Aufnahmen haben internationale Aufmerksamkeit erregt. Die Internetkritik „infodad.com“ bezeichnete sie als den „ungewöhnlichsten und kontroversesten Zyklus der letzten Jahre.“

 

Luigi Nono - Intolleranza 1960Luigi Nono - Intolleranza 1960

Katalognummer: 21030

Wolfgang Neumann
Maria Kowollik
Judy Berry
Ina Schlingensiepen
Armin Kolarczyk
Bartholomeus Driessen

Bremer Philharmoniker
Chor und Extrachor des Bremer Theaters
Choreinstudierung: Gabriel Feltz/ Theo Wiedebusch
Leitung: Gabriel Feltz

Luigi Nonos erstes Werk für die Opernbühne ist ein flammender Protest gegen Intoleranz und die Unterdrückung der Menschenwürde. Wie kaum ein anderes Werk hat "Intolleranza 1960" das Musiktheater des 20. Jahrhunderts beeinflusst.

Das Werk, ein Auftragswerk der Biennale Venedig, wurde am 13. April 1961 unter der Leitung von Bruno Maderna uraufgeführt. Neo-Faschisten störten die Aufführung mit "Viva la policia" - Rufen während der Folterszene. Das Werk löste eine hitzig geführte Debatte über das Verhältnis von Politik und Kultur aus.
Live-Mitschnitt der Produktion am Bremer Theater aus dem Jahre 2001 (Regie: Hans Kresnik). Eine Koproduktion mit Radio Bremen.

"Er (Gabriel Feltz) erreicht eine manchmal atemberaubende Unmittelbarkeit des Ausdrucks, die zusammen mit der außergewöhnlichen lyrischen Intensität ein großes Hörerlebnis ermöglicht."
J. Gahre/ Opernglas

" ... Dirigent Gabriel Feltz ist es damals schlichtweg beeindruckend gelungen, dem mörderisch schwer aufzuführenden Werk etwas von seinen Pamphlet-Charakter zu nehmen."
Guido Fischer/ Rondo

Diapason_dOR

 

"Diapason d'Or"

 

Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 4

Stuttgarter Philharmoniker
Jeannette Wernecke, Sopran
Gabriel Feltz

Katalognummer 21072

„...Was mir hier vorschwebte, war ungemein schwer zu machen. Stell dir das ununterschiedene Himmelsblau vor, das schwieriger zu treffen ist als alle wechselnden und kontrastierenden Tinten. Dies ist die Grundstimmung des Ganzen. Nur manchmal verfinstert es sich und wird spukhaft schauerlich: doch nicht der Himmel selbst ist es, der sich trübt, er leuchtet fort in ewigem Blau. Nur uns wird er plötzlich grauenhaft, wie einen am schönsten Tage im lichtübergossenen Wald oft ein panischer Schreck überfällt. Mystisch, verworren und unheimlich, daß euch dabei die Haare zu Berge stehen werden, ist das Scherzo. Doch werdet ihr im Adagio darauf, wo alles sich auflöst, gleich sehen, daß es so bös nicht gemeint war.“ (Gustav Mahler an Natalie Bauer-Lechner, 1900)

 

Gustav Mahler
Sinfonie Nr.3

Stuttgarter Philharmoniker
Gabriel Feltz

Katalognummer: 21065

Vom Flüstern bis zum Donnern ein Klangstrom
"Ohne die Entgiftung des Lebens durch Humor könne er der Tragik der menschlichen Existenz nicht standhalten, sagte Gustav Mahler einmal. Humor hatte der Mann zweifellos: Als ihn der junge Bruno Walter in seinem Komponierhäusl im österreichischen Steinbach am Attersee besuchte und seinen Blick über das dortige imposante Höllengebirgspanorama schweifen ließ, kommentierte Mahler: „Da brauchen Sie gar nicht mehr hinzusehen - das habe ich schon alles wegkomponiert.“ Das war im Sommer 1896, da saß er gerade an seiner dritten Sinfonie. Die Vielfalt der Natureindrücke, die Mahler in sich aufgesogen, gebändigt und in transzendierter Gestalt zwischen die Notenzeilen seiner Dritten gebannt hat, brachten die Stuttgarter Philharmoniker unter ihrem Chef Gabriel Feltz im Stuttgarter Beethovensaal formidabel zur Entfaltung. Die eineinhalb Stunden, die das sechssätzige Monument dauert, waren im Nu vorbei: eine hochspannende Aufführung, in der es Feltz vom ersten bis zum letzten Takt gelang, das ständig sich wandelnde, zuweilen gebirgsartig zerklüftete und oft hart geschnittene Material in einen pulsierenden Klangstrom zu überführen. Die Philharmoniker waren in Höchstform: wunderbar die dynamische Spannweite vom Flüstern im vierfachen Piano bis zum tosenden Donnern. Herrlich die Umsetzung der schroff kontrastierenden Charaktere. Himmlisch der transparente Streicherschmelz im tiefgründig und bedächtig dahinfließenden Finale." 

Verena Großkreutz, Esslinger Zeitung

 

Johannes Brahms
Sinfonien 3 & 4

Bremer Philharmoniker, Markus Poschner

Katalognummer: 21064

Brahms und Bremen

Brahms und Bremen, Bremen und Brahms: der 1833 in Hamburg geborene, spätere Wahl-Wiener hatte zu der Hansestadt an der Weser eine besondere Beziehung. Das Brahms-Projekt der Bremer Philharmoniker steht somit in einer besonderen Tradition. Unmittelbar verknüpft ist mit der Hansestadt ein Markstein in der Karriere des Komponisten. Im Bremer Dom schaffte der knapp 35-Jährige mit der Uraufführung des deutschen Requiems nichts weniger als den Durchbruch zum international anerkannten Komponisten. An jenem Karfreitag 1868 wurde  gleichsam Realität, was Robert Schumann einst dem jungen Musiker prophezeit hatte: „Wenn er [Brahms] seinen Zauberstab dahin senken wird, wo ihm die Mächte der Massen, im Chor und Orchester, ihre Kräfte leihen, so stehen uns noch wunderbarere Blicke in die Geisterwelt bevor“, so Schumann in seinem berühmten Brahms-Artikel Neue Bahnen. Es hatte immerhin dreizehn Jahre gedauert, bis Brahms, der bis dahin vor allem Klavier- und Kammermusik komponiert hatte, den eigenen „Zauberstab“ in Richtung eines großen chorsinfonischen Werks gelenkt hat.

Clara Schumann erinnerte sich bezeichnenderweise bei der Bremer Uraufführung unter der Leitung von Brahms eben an jenen Artikel ihres Mannes: „Ich mußte immer, wie ich Johannes so [im Bremer Dom] da stehen sah mit dem Stab in der Hand, an meines teuren Roberts Prophezeiung denken - welche sich heute erfüllen sollte. Der Stab wurde wirklich zum Zauberstab und bezwang Alle, sogar seine entschiedensten Feinde."

 

Johannes Brahms. Sinfonien 1 & 2 Markus Poschner

Johannes Brahms
Sinfonien 1 & 2

Bremer Philharmoniker
Markus Poschner

Katalognummer: 21056

Brahms und Bremen

Brahms und Bremen, Bremen und Brahms: der 1833 in Hamburg geborene, spätere Wahl-Wiener hatte zu der Hansestadt an der Weser eine besondere Beziehung. Das Brahms-Projekt der Bremer Philharmoniker steht somit in einer besonderen Tradition. Unmittelbar verknüpft ist mit der Hansestadt ein Markstein in der Karriere des Komponisten. Im Bremer Dom schaffte der knapp 35-Jährige mit der Uraufführung des deutschen Requiems nichts weniger als den Durchbruch zum international anerkannten Komponisten. An jenem Karfreitag 1868 wurde  gleichsam Realität, was Robert Schumann einst dem jungen Musiker prophezeit hatte: „Wenn er [Brahms] seinen Zauberstab dahin senken wird, wo ihm die Mächte der Massen, im Chor und Orchester, ihre Kräfte leihen, so stehen uns noch wunderbarere Blicke in die Geisterwelt bevor“, so Schumann in seinem berühmten Brahms-Artikel Neue Bahnen. Es hatte immerhin dreizehn Jahre gedauert, bis Brahms, der bis dahin vor allem Klavier- und Kammermusik komponiert hatte, den eigenen „Zauberstab“ in Richtung eines großen chorsinfonischen Werks gelenkt hat.

Clara Schumann erinnerte sich bezeichnenderweise bei der Bremer Uraufführung unter der Leitung von Brahms eben an jenen Artikel ihres Mannes: „Ich mußte immer, wie ich Johannes so [im Bremer Dom] da stehen sah mit dem Stab in der Hand, an meines teuren Roberts Prophezeiung denken - welche sich heute erfüllen sollte. Der Stab wurde wirklich zum Zauberstab und bezwang Alle, sogar seine entschiedensten Feinde."

Auch zu anderen Gelegenheiten war Brahms freilich immer wieder mal als Pianist und Dirigent in Bremen - nachweislich mindestens 12 Mal. Außer im Dom konzertierte er im großen Saal des Künstlervereins, im Conventsaal der Neuen Börse und im Konzertsaal in der Union. Brahms schätzte die Atmosphäre der Hansestadt und wusste, wo es schön ist. Meist logierte er im renommierten Hotel Hillmann und aß gern im Ratskeller. Und war er einmal durch andere Verpflichtungen verhindert, so schrieb er an den befreundeten Bremer Musikdirektor Karl Reinthaler: „Ich verzichte gar ungern auf den Besuch in Bremen“. Wolfgang Sandberger

 

Nader Mashayekhi
fié ma fié II  ~  moulana

Salar Aghili, Gesang
Münchner Rundfunkorchester
Leitung: Frank Cramer

Katalognummer: 21050

Beide Werke des iranischen Komponisten Nader Mashayekhi bringen zwei musikgeschichtlich einander ferne und unterschiedliche Musikkulturen in unmittelbare Nachbarschaft: die zeitgenössische Orchesterkomposition und die traditionelle iranische Musikpraxis.Dadurch entsteht eine Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen, die in dieser Form ein Novum darstellt. Denn die Gleichzeitigkeit beider Kulturen bei der Aufführung läßt die kulturgeschichtliche Ungleichzeitigkeit um so klarer erscheinen. Was geschieht hier, wenn der Komponist dieses Konzept einem Publikum präsentiert, das auf beiden Seiten der Kulturräume bisher gewohnt war, beide Musikkulturen als miteinander unvereinbar zu hören? Was kann die Faszination für diese Musik außer dem Überraschungseffekt, den sie bereiten mag, verursachen? Diese und ähnliche Fragen sind nicht diesen Werken äußerlich, weil sie von der Musik selbst aufgeworfen werden. Denn wie ist das Verhältnis von Gesang und Orchester näher zu bestimmen: ist das eine utopische Anähnerung zweier Kulturen, der symphonisch orchestralenTradition an die iranische Musiktradition - oder ist das eine realistische Entgegensetzung beider Kulturen? Realistisch und resignierend angesichts einer Realität, die einem zeitgenössischen Komponisten solche Projekte abnötigt? Es ist wohl das alles und es ist deshalb mehr als nur das. Unleugbar liegt hier ein ästhetisches Konzept vor, das die Frage nach Identität und Differenz von Orient und Okzident weder fatalistisch akzeptiert noch indifferent fixiert; vielmehr wird die Aktualität dieser Frage zur musikalischen Anschauung gebracht.
"CD-Tipp" Fono Forum, August 2009

 

CD21047Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium BWV 248

Bremer RathsChor / Neue Rathsphilharmonie Bremen
Agnieszka Tomaszweska / Manja Stephan
Catherine Wyn-Rogers / Clemens 
C. Löschmann / Phillip Langshaw
Wolfgang Helbich

Katalognummer: 21047


Live-Mitschnitt

"Programmtipp" Deutschlandradio Kultur

 

CD21045Gustav Mahler. Sinfonie Nr. 6

Stuttgarter Philharmoniker
Gabriel Feltz
Live-Mitschnitt

Katalognummer: 21045

" ... eine Inszenierung der entfesselten Klangkontraste in gleißendem Blechbläserpanzer, schrillen Holzbläsertableaux und Streichertollheiten. Sinfonische Kunst, die an Extrembereiche der Existenz rührt, Ende der Tragödie mit Schrecken, zweifacher Totschlag mit dem Holzhammer. Mahlers Hitchcocksinfonie im Beethovensaal? Großer Beifall, nicht ohne Ergriffenheit und wiederholte Bravorufe."
Helmuth Fiedler, Stuttgarter Nachrichten

"Zunächst mag die Tontechnik zu verblüffen: So direkt, so ausgewogen und zupackend klingt das Orchester in der Stuttgarter Liederhalle. Dann aber ist es die deutlich zur Sachlichkeit neigende Interpretation von Gabriel Feltz, die einen neuen Blick auf die Partituren zulässt.
So bleibt die Gefühlstemperatur stets kontrolliert und verliert sich nicht in schwelgerischen Überhitzungen oder abgründiger Starre -  selbst im Kopfsatz der 6. Sinfonie. Das kommt vor allem dem Bläserapparat und der Präsenz einer von Mahler genau ausgehörten Instrumentation zugute (wie im Scherzo der 7. Sinfonie). Mit kühlem Kopf konzipierte Einspielungen ohne ausgeprägte Fieberkurven - angesichts der Katalog-Konkurrenz nicht die schlechteste Empfehlung."

Michael Kube in Fono Forum

 

 

CD21029

Richard Strauss. Also sprach Zarathustra
György Ligeti Atmosphères
Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie C-Dur KV 5511

Stuttgarter Philharmoniker
Dirigent: Gabriel Feltz

Katalognummer: 21029

 

„One of the finest surround recordings we have ever heard!“

schwärmt der amerikanische Audio-Guru David Griesinger über die Produktion „kosmischer“ Werke von Richard Strauss, György Ligeti und Wolfgang Amadeus Mozart. Zusätzlich zur hervorragenden Stereo Fassung ist eine Bonus-CD beigelegt, die die Aufnahme im DTS-Surround Format enthält. Diese Surround-CD ist auf jedem DTS-fähigen DVD-Player in Verbindung mit einer Surround-Anlage abspielbar.

 


 

 
CD21027

Richard Strauss. Eine Alpensinfonie
Mikolajus Konstantinas Ciurlionis. Im Wald

Philharmonisches Orchester des Theaters Altenburg Gera
Gabriel Feltz

Katalognummer: 21027

 
CD21035

Sergej Rachmaninoff: Die Totensinsel & Der Fels
Alexandre Skrjabin: Prométhée Le poème du feu

Andreas Boyde, Klavier
Stuttgarter Philharmoniker
Philharmonia Chor Stuttgart
Gabriel Feltz

SACD, stereo & multichannel (Hybrid)


Katalognummer: 21035

 

Zwei nicht-musikalische Vorlagen dienten Rachmaninoff als Inspiration für die hier präsentierten Werke: Eine Erzählung Anton Tschechows als Vorlage für „Der Fels“, das erste größere Werk des damals 19-jährigen Rachmaninoff, Arnold Böcklins Gemälde „Die Toteninsel“ als Anregung zu seiner gleichnamigen Tondichtung.

Alexandre Skrjabins „Prométhée – Le poème du feu“ ist die letzte Tondichtung des russischen Komponisten.

Skrjabin folgte einem harmonischen System, das nicht mehr auf Dur-Moll-tonalen Bindungen fußt, sondern auf der Verwendung eines auf QuartschichtungenAkkordes, des sogenannten „mystischen Akkords“ oder auch „Prometheus-Akkords“ (letztere Benennung nach dem Orchesterwerk Promethée – Le Poème du Feu).

 
CD21003

Bronius Kutavicius. The Gates of Jerusalem

St. Christopher Chamber Orchestra/ Aidija Chamber Choir

Donatas Katkus

Katalognummer: 21003

Der litauische Komponist Bronius Kutavicius, manchmal ironisch als „letzter heidnischer Komponist“ bezeichnet, legt in diesem Werk das geographische Panorama religiöser Riten aus verschiedenen Teilen der Welt offen, ausgehend von den kulturellen Einflüssen auf die Stadt Jerusalem, die zu jeder Himmelsrichtung drei Stadttore hat.

Martin Demmler in FonoForum: „Bronius Kutavicius erobert sich allmählich auch eine Fangemeinde im Zentrum Europas.“

Lutz Lesle in NEUE ZEITSCHRIFT FÜR MUSIK : „Die künstlerische Interpretation dieser „Echos der alten Weltkulturen“ durch das St. Christopher-Kammerorchester und den Aidija-Kammerchor aus Vilnius wirkt in höchstem Grade authentisch.“

 
CD21022

Respighi: Fontane di Roma - Feste Romane & Suk: Scherzo Fantastique

Philharmonisches Orchester des Theaters Altenburg - Gera
Gabriel Feltz

Katalognummer: 21022

Gerhard Anders in „Das Orchester“: „Wohnt nicht eine gewisse Portion Schizophrenie der Tätigkeit des Rezensenten inne? Von ihm werden, zu Recht, zwei grundverschiedene Tugenden erwartet: sein mit Hintergrundwissen prall gefülltes Säcklein stets griffbereit zu haben und zugleich – gewissermaßen als Personifikation eines „unbeschriebenen Blattes“ – dem zu rezensierenden Gegenstand völlig unvoreingenommen entgegenzutreten. Doch wer vermag dies zu leisten? Häufig genug lastet das Säcklein schwer auf unserem Buckel, es befrachtet uns mit Scheinwissen, sprich: mit Vorurteilen über das, was da vor uns liegt. Wir glauben, von der Hülle auf sein Inneres schließen zu können.

Hier wird von einer konkreten Erfahrung berichtet, die mich rückblickend nachgerade beschämt: Respighi, Römische Brunnen, Römische Feste, na ja, Glitzerkram ohne Tiefgang, das Ganze gespielt von einem „Provinzorchester“. Dazu ein weitgehend unbekanntes Stück von Joseph Suk, um die CD aufzufüllen – also gut, hören wir mal ’rein… Und dann dies: Ein glänzend disponiertes, grandios aufspielendes Orchester, geleitet von einem gleichermaßen charismatischen wie intelligenten jungen Dirigenten, dazu ausgeklügelte Aufnahmebedingungen: Respighis oft gescholtene, der Oberflächlichkeit geziehene Musik wird zum Ereignis, und Suks Scherzo Fantastique erweist sich als echte Entdeckung!

Im Booklettext führt Dirigent Gabriel Feltz detailliert aus, worin seine Motivation bei der vorliegenden Einspielung lag und wie er diese – gemeinsam mit einem Aufnahmeteam von Radio Bremen in der offenkundig sehr guten Akustik des Geraer Konzerthauses – realisieren konnte: Ausgehend von Feltz’ Frage, wie es möglich sei, „die enorme Klangfülle der Partituren so transparent zu halten, dass viele uns besonders faszinierende Details […] bewusst hörbar werden“, wurde zunächst experimentiert: mit ungewöhnlichen Orchesteraufstellungen, mit Dämpfern aller Art. Vor allem aber haben Orchester und Dirigent viel Mühe darauf verwendet, Respighis raffinierte Dynamik so umzusetzen, dass eine immense Bandbreite zwischen kaum hörbarem pianissimo und gewaltigen fff-Entladungen erlebbar wird. Das Ergebnis ist außergewöhnlich: Ohne etwa manipulierend in die Partitur eingreifen zu müssen, wurde dem Medium CD gegeben, was ihm frommt. So entstanden Klangwirkungen, wie sie im Konzertsaal – zumindest bei herkömmlicher Orchesterdisposition – selten zu hören sind.

Alles andere als ein Lückenfüller ist Joseph Suks 1903 komponiertes Scherzo Fantastique. Im Gegenteil: Das fantasievolle, an den späten Dvor¡ák gemahnende Werk fungiert als wohltuender Kontrast zu Respighis prachtvoller, unleugbar aber an einem entscheidenden Mangel krankender Musik; es fehlt ihr an zwingenden melodischen Einfällen vom Schlage jener Streicherkantilene aus Suks Scherzo, die allein den brennenden Wunsch nach mehr Musik dieses zu Unrecht wenig gespielten Meisters entfacht.“

 
CD21036

Tehran Symphony Orchestra live in Osnabrück

Werke von Hassan Riahi, Pjotr Tchaikovsky, Nader Mashayekhi

Salar Aghili, Gesang
Harir Shariatzadeh, Daf
Amir Sarraf, Klavier
Teheraner Symphonieorchester
Nader Mashayekhi

Katalognummer: 21036

 

 

Diese CD dokumentiert ein einzigartigen Konzert: Im Rahmen des Morgenland Festival Osnabrück spielte das Tehran Symphony Orchestra zum ersten Mal in Deutschland. Daniel Barenboim lud das Orchester spontan zu einem Konzert in die Berliner Staatsoper ein. Die Weltpresse von New York Times bis Australian News und Jerusalem Post widmete dem Konzert große Beiträge. Die Aufnahme vermittelt einen Eindruck von dem Enthusiamus, mit dem das Orchester in Deutschland empfangen wurde.

NDR Info, CD Tipp der Woche
„Botschafter im doppelten Sinne: Das Sinfonieorchester Teheran vermittelt den Iranern die westliche Orchesterkultur einerseits und zeigt dem Westen andererseits ein friedliches Bild des Iran - und ist damit Botschafter in doppeltem Sinne.
“

 
CD21015

Fanny Hensel - Emilie Mayer - Luise Adolpha Le Beau
Emilie Mayer (1812-1883)
- Symphonie Nr. 5 f-moll
Fanny Hensel (1805-1847)
- "Hero und Leander"
Dramatische Szene für eine Singstimme mit Begleitung des Orchesters
Luise Adolpha Le Beau (1850-1927)
- Klavierkonzert mit Orchesterbegleitung d-moll op. 37


Maacha Deubner, Sopran
Katia Tchemberdji, Klavier
Kammersymphonie Berlin
Jürgen Bruns

Katalognummer: 21015

 

 

Sven Kerkhoff in www.musikansich.de: „Dass Frauen dieses und jenes in der Kunst nicht können, geistert nach wie vor durch die Köpfe. Eine solche Einschätzung gibt es heute z. B. hinsichtlich der Orchestermusik. Sinfonien, so scheints, sind eben Männersache. Umso wichtiger ist die Neuerscheinung, die das kleine Label Dreyer/Gaido auf den Markt gebracht hat. Es handelt sich um den Live-Mitschnitt eines Berliner Konzerts, welches 2001 im Rahmen des Projekts "Der männliche und der weibliche Beethoven" gegeben wurde.

Ein ambitioniertes Projekt und ein ebensolches Konzertprogramm spiegeln sich also auf der CD wieder, die dann auch mit einem sorgfältigen und informativen Booklet aufwartet, das einige Details zu den vorgestellten Komponistinnen beinhaltet.Die Kammersymphonie Berlin spielt unter Jürgen Bruns engagiert und mit viel Verve - die mitgeschnittenen Bravo-Rufe aus dem Publikum an Ende sind beileibe kein Zufall. Diese CD weist also den Weg auf vergessene Pfade der Musikgeschichte und ist vor allem wegen der Aufnahme der 5. Symphonie verdienstvoll.“

 
CD21014

Anatolijus Senderovas. Concerto in Do

David Geringas, Cello
Symphony Orchestra of the Lithuanian Academy of  Music
Robertas Servenikas

Tatjana Schatz-Geringas, Klavier
Geir Draugsvoll, Bajan
Zbignievas Zilionis, Schlagzeug

Katalognummer: 21014

 

 

Anatolijus Senderovas erhielt für sein Concerto in Do den ”Europäischen Komponistenpreis 2002“

Die Produktion enthält neben der Live-Einspielung des Cellokonzertes von Anatolijus Senderovas bei Young Euro Classic in Berlin weitere Werke, die Senderovas seinem Freund David Geringas zugeeignet hat.

Susan Shineberg in International Art Manager: „The ecstatic response of the audience was extraordinary, six curtain calls for the performers and composer. It is hard to recall another instance where a non-specialist  audience has hailed contemporary music with such spontaneous enthusiasm.”

 
CD21041

Gustav Mahler. Sinfonie Nr. 7

Stuttgarter Philharmoniker
Gabriel Feltz

Die 7. Sinfonie passt schlecht in das gängige Bild Mahlers als eines zutiefst pessimistischen Mahners, eines Darstellers kommender Apokalypsen, eines Vorahners traumatischer Erfahrungen von Krieg, Leid, Tod, Zerstörung. Vielleicht deshalb ist die allgemeine Mahler-Renaissance ab Beginn der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts an diesem Werk immer vorbeigegangen. Mahler selbst sagte über diese Symphonie, sie sei „mein bestes Werk und vorwiegend heiteren Charakters“. Kann man also Mahler als heiteren Optimisten ernst nehmen? Gabriel Feltz versucht es jedenfalls mit dieser spannenden Interpretation, live aufgenommen im August 2007.

Katalognummer: 21041

 

 

 "Zunächst mag die Tontechnik zu verblüffen: So direkt, so ausgewogen und zupackend klingt das Orchester in der Stuttgarter Liederhalle. Dann aber ist es die deutlich zur Sachlichkeit neigende Interpretation von Gabriel Feltz, die einen neuen Blick auf die Partituren zulässt.
So bleibt die Gefühlstemperatur stets kontrolliert und verliert sich nicht in schwelgerischen Überhitzungen oder abgründiger Starre -  selbst im Kopfsatz der 6. Sinfonie. Das kommt vor allem dem Bläserapparat und der Präsenz einer von Mahler genau ausgehörten Instrumentation zugute (wie im Scherzo der 7. Sinfonie). Mit kühlem Kopf konzipierte Einspielungen ohne ausgeprägte Fieberkurven - angesichts der Katalog-Konkurrenz nicht die schlechteste Empfehlung."
Michael Kube in Fono Forum